„Unsre Heimat, Werth im Rhein“ - Sitzungbericht des KVN, Teil zwei
Herzhafte Lacher wie am Fließband
Niederwerth. Nachdem die Niederwerther Funken alle Männerherzen im Saal der Rheinschanz erobert haben, betritt nun der „pessimistische Optimist“, Achim Münz, die Bühne. Frei „von der Leber weg“ berichtet er über ein erotisches Abenteuer in der Aldi Tiefkühltruhe und über einen Unfall mit Personen der Nachbargemeinde Vallendar, wobei sich jedoch schließlich für unseren Pessimisten alles zum Guten wendet.
Gekonnt und mit Witz ist er als „Winnetou Papadopulos“ einfach unschlagbar und verabschiedet sich schließlich mit dem Hinweis vom begeisterten Publikum: „Wer sich bei der Arbeit ein Bein ausreißt, der humpelt in der Freizeit“. Stürmischer Applaus ist die Folge, bevor nun in Vinzens Schemmers Saal Wünsche wahr werden - denn Leon Hause und Michel Stein aktivieren ihre selbst gebaute Wunsch-Spielmaschine. Mit perfekter Mimik und Gestik werden hier ein Türsteher, ein Chauffeur, ein Assi und sogar ein betrunkener Sitzungspräsident gekonnt und mit viel Humor auf die Bühne gezaubert. Alle Narren im Saal erfahren, dass der Ablauf eines Wochenendes aus „hell, dunkel, hell, dunkel, Montag“ bestehen kann und absolvieren einen Crashkurs, der die neuesten Anmachsprüche zum Thema hat. Als ihre „eins, zwei, drei, Redezeit vorbei“ ist, belohnt das begeisterte Publikum die beiden jungen Stars mit donnerndem Applaus und nun werden die Zuschauer von den Niederwerther Schängelsängern stimmgewaltig in ihren Bann gezogen.
Die „Pavarottis“ des KVN, Toni Peter Pütz, Jörg Hilden, Harald Stein, Rolf Rockenbach, Lori Becher, Georg Fries, Lothar Klöckner und Werner Kreuter, lassen vor allem alle Frauenherzen im Saal höher schlagen und sorgen dafür, dass der karnevalistische Funke sofort überspringt. Sie werden von „Musikdoktor“ Gerd Zibuschka am Keybord begleitet und bringen den ganzen Saal mit ihren karnevalistischen Schunkelliedern zum Klatschen und Mitsingen.
Mit der Zugabe „Hey om Werth“ verabschieden sie sich von dem begeisterten Publikum, bevor die „Frau vom Bau“, Sabine Reichert, in Wort und Gesang und vor allem kesser Lippe von ihren haarsträubenden Erfahrungen mit Handwerkern berichtet. Was Leberwurst mit Erotik zu tun hat und wofür Bauschaum doch alles verwendet werden kann, bringt sie dem begeisterten Publikum eindrucksvoll näher. Alle Narren im Saal können der Bauherrin in vielen Punkten einfach nur zustimmen und quittieren diesen tollen Vortrag mit einer Rakete, bevor nun zwei bereits bestens bekannte Entertainer die Bühne der Rheinschanz stürmen. Die beiden haben bereits in der vergangenen Session das Publikum zum Rasen gebracht, was ihnen auch in der zweiten Auflage ihres Showprogramms meisterhaft gelingt.
Die beiden tollen Nachwuchstalente Felix Diego Armando Hause und Matthias Nitsch Klöckner schaffen es auch in diesem Jahr wieder, Schnappatmung bei den Sitzungsbesuchern auszulösen und brillieren mit Entertainment vom Feinsten. Auch die Nachbargemeinden Vallendar und Weitersburg werden natürlich wieder liebevoll durch den Kakao gezogen und in ihren ungewaschenen lila Anzügen zelebrieren die beiden Commedy in Perfektion. Ohne Rakete gehen diese beiden tollen Akteure nicht von der Bühne und nun folgt eine wohlverdiente, 20-minütige Pause.
Nachdem sich das Zwerchfell der Sitzungsbesucher etwas beruhigt hat, heizt nun die Band „TALENTFREI“ dem Saal mit „Kölsche Liedern“ mächtig ein. Alexander Buhl, Leon Hause, Stefan Maxeiner und Nicole Bumblies bringen die Rheinschanz zum Brodeln und alle Narren zum Klatschen und Mitsingen. Natürlich verabschieden sie sich nicht ohne Zugabe, und das Publikum kommt der Aufforderung „Alle Jläser huh“ natürlich sehr gerne nach.
Doch was passiert, wenn der Sitzungspräsident Thomas Stein als „Spargeltarzan“ mit seinem Tarzanschrei das Publikum zum Erzittern bringt und wie seine bunte Spargelshow die Zuschauer begeistert, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe, wenn es wieder heißt: „Unsre Heimat, Werth im Rhein, wird stets unsere Liebe sein. Hier feiern wir Fastnacht und rufen Helau, bei unserer bunten Narrenschau!“.
Die Frau vom Bau: Sabine Reichert.
Entertainment vom Feinsten mit Matthias Klöckner und Felix Hause.
Michel Stein und Leon Hause mit ihrer Wunsch-Spielmaschine. Fotos: Kai-Uwe Kopp
