Todestag des Pallottiner-Paters Franz Reinisch jährt sich wieder
In Erinnerung an einen mutigen katholischen Priester
Statio am Grab und Gottesdienst finden am 21. und 23. August statt
Vallendar. In Vallendar-Schönstatt fand der Tiroler Pallottiner-Pater Franz Reinisch seine spirituelle Heimat. Sein Gewissen verbat es ihm, den Fahneneid auf Hitler zu leisten – eine einsame Entscheidung, die er in der Kapelle von Schönstatt fällte und die ihn auf das Schafott brachte. Am 28. Mai 2013 wurde in Trier der Seligsprechungsprozess für P. Franz Reinisch offiziell eröffnet.
Am 21. August 1942 wurde Reinisch in Brandenburg hingerichtet. Auch in diesem Jahr wird diesem bedeutungsvollen Datum mit einer Statio an seinem Grab neben dem „Uhrheiligtum“ in Vallendar-Schönstatt gedacht. Um 20.15 Uhr versammeln sich am 21. August alle Reinisch-Freunde, um gemeinsam mit dem Vizepostulator des Seligsprechungsprozesses für Pater Franz, P. Adalbert Kordas ofm, dem mutigen katholischen Priester zu gedenken. Nur zwei Tage später, am 23. August, wird P. Kordas in einem Gottesdienst um 9 Uhr in der Hochschulkirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV) in seiner Predigt an P. Franz Reinisch erinnern.
Heilige Messe im Gedenken an P. Franz Reinisch im August 2014.
