Demographie-Projekt Weitersburg plant erstes Treffen
Informationsdefizite angehen
Weitersburg. Ende 2015, Anfang 2016 wurde zur Auswertung der Bedarfsabfrage Demographie und dem Gespräch mit der Stabstelle Pflegestrukturplanung der Kreisverwaltung, dem Bürgermeister sowie einem Anteil Gemeinderatsmitgliedern im Mitteilungsblatt berichtet. Des Weiteren wurde die Funktionsweise eines Bürgerhilfevereins erläutert und das weitere Vorgehen zur Gründung eines solchen Vereins in Weitersburg beschrieben.
Aufgrund der Ergebnisse der Bedarfsabfrage möchte die politisch unabhängige Projektgruppe nach Karneval den zuständigen Pflegestützpunkt zu einem ersten Treffen einladen. In der Bedarfsabfrage hatten etwa Zweidrittel aller antwortenden Weitersburger angegeben, den Pflegestützpunkt und die dortigen Unterstützungsangebote nicht zu kennen. Des Weiteren hatten rund 90 Prozent Informationsbedarf bei Hilfe zur Selbsthilfe angegeben. Die Projektgruppe erhofft sich, mit Unterstützung des Pflegestützpunkts bei diesen Informationsdefiziten Abhilfe schaffen zu können. Termin und Veranstaltungsort der Veranstaltung will die Projektgruppe rechtzeitig bekannt geben. Die Möglichkeiten einer zukunftsfähigen Gestaltung im „Dorf mit Zukunft“ hat Alois Astor, Referatsleiter Kreisentwicklung der Kreisverwaltung, während des Neujahrsempfangs der FWG bereits anschaulich erläutert. Dabei wies Astor darauf hin, dass Bemühungen zur positiven demographischen Entwicklung von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz weiterhin unterstützt werden. Dies sei Teil der Vereinbarungen zur Dorferneuerung, die mit der Gemeinde Weitersburg im Jahr 1991 geschlossenen wurden.
Damit im Frühjahr 2016 mit der Gründung eines Bürgerhilfevereins der erste Schritt einer zukunftsfähigen Dorfgestaltung in Weitersburg möglich wird, ist die Mitwirkung von vielen Engagement willigen Bürgern erforderlich. Bei der Vorstellung des Pflegestützpunkts sollen entsprechende Unterstützungsformulare für den Bürgerhilfeverein bereitgestellt werden. Ausgefüllte Formulare können dann in den Gemeindebriefkasten in der Hauptstraße 16 eingeworfen werden. Alle Hilfsbereiten werden in die weiteren Entwicklungen dann umgehend eingebunden. Bei der Veranstaltung zur Vorstellung des Pflegestützpunkts steht die Projektgruppe „Demographie“ für offene Fragen zur Verfügung.
