Fußball-Bezirksliga Mitte
Keine Chance gegen starke Gastgeber
FC Germania Metternich - SV Niederwerth 3:1 (2:0)
Metternich. Auch der SV Niederwerth konnte den Erfolgsexpress in Metternich nicht aufhalten. Das Team aus der Kaul blieb auch im fünften Spiel in dieser Saison ohne Punktverlust und schlug den Aufsteiger glatt mit 3:1.
Wer geglaubt hatte, dass die Gastgeber im Pokalspiel gegen Rot-Weiß Koblenz viel Kraft gelassen hatten, Metternich siegte hier über den Spitzenreiter der Rheinlandliga mit 5:3, wurde schnell eines Besseren belehrt. Auch gegen die Insulaner legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und kamen zu zahlreichen Chancen. Gerade einmal in den ersten 20 Minuten konnte der SVN die Partie einigermaßen offen gestalten. Danach spielten nur noch die Hausherren. „Wir konnten nur in der Anfangsphase mithalten. Danach dominierte hier Germania“, gestand nach Spielende Robby Brace freimütig ein. Trotz zahlreicher Möglichkeiten dauerte es aber bis fünf Minuten vor der Pause, ehe Metternich erstmals jubeln konnte. Timo Hoffmeyer verwandelte einen Foulelfmeter, Thorsten Groß hatte zuvor Jonas Simek gefoult, zur hochverdienten Führung der Gastgeber. Zuvor hatten Hoffmeyer, Jan Rittgen, Fatos Xhaferi und Simek gleich mehrfach schon beste Gelegenheiten ausgelassen oder waren am bärenstarken Niederwerther Keeper Dennis Linde gescheitert.
Bereits vier Minuten später war es dann Simek, der auf 2:0 erhöhen konnte und somit bereits für eine kleine Vorentscheidung sorgte. Zu Beginn des zweiten Durchgangs das gleiche Bild, der Gästekeeper stand im Brennpunkt des Geschehens. Xhaferis Kopfball konnte er gerade noch an den Pfosten lenken, Simek verfehlt mit seinem schwächeren rechten Fuß das leere Tor, Buckler verzieht nach einem tollen Solo knapp, Jan Rittgen ebenso. So dauerte es bis zur 65. Minute, bis die endgültige Entscheidung fallen sollte. Bei einem Kopfball von Simek nach präziser Flanke von Rittgen war der Schlussmann der Gäste chancenlos. Trotz der klaren Führung schaltete Metternich nicht zurück und bestürmte weiter den Kasten der Niederwerther. Etwas überraschend fällt in diese Phase - fast aus heiterem Himmel - der Treffer zum 3:1. Sascha Nobel sorgte, eine Viertelstunde vor dem Ende, zumindest für den Ehrentreffer. So freute sich am Schluss vor allem Germanias Trainer Dominik Treis: „Wir haben heute die Begegnung beherrscht und somit hochverdient gewonnen“, strahlte der Metternicher Chef nach den 90 Minuten.
Aufstellung SV Niederwerth
Linde, Keul (62. C. Groß), Lang, Johannes, T. Groß (68. Schmengler), Parschau, Schäfer (68. Karst), Smock, Nobel, Lau, Sitto.
