CDU-Ortsverband Urbar
Könnte so die „Neue Mitte von Urbar“ aussehen?
Urbar. Bei der am 27. März stattgefundenen Ortsgemeinderatssitzung/ATU-Sitzung sollte der aktuelle Planungsfortschritt zur „Neuen Mitte von Urbar“ durch Pater Kiefer, einen Vertreter eines Planungsbüros sowie einen ortsansässigen Architekten in dem nicht-öffentlichen Teil der Sitzung vorgestellt und erläutert werden. Auf Antrag wurde die nicht-öffentliche Sitzung kurzfristig in eine öffentliche Sitzung umgewandelt.
Da aus diesem Grund nicht alle interessierten Bürger die Gelegenheit hatten, bei der Vorstellung dabei zu sein, möchte der Andreas Bock vom CDU-Ortsverband Urbar eine sinngemäße Zusammenfassung wiedergeben.
Nachdem Pater Kiefer die verschiedenen Probleme der katholischen Kirche und des katholischen Kindergartens erläutert hatte, betonte er, dass eine „Neue Mitte von Urbar“ und damit eine zukunftsorientierte Gestaltung für Urbar nur zu realisieren sei, wenn die katholische Kirche abgerissen wird. Erst mit Gewinnung dieses Platzes wäre bzw. ist eine Gestaltung sinnvoll möglich. Ein sofortiger Abriss des katholischen Kindergartens käme nicht in Betracht, da der Kindergartenbetrieb sonst in angemietete Container umgelagert werden müsste. Diese Container würden rund 300.000 Euro kosten.
Deshalb sollte der Kindergarten an einer anderen Stelle des Geländes neu errichtet werden, und erst nach Fertigstellung sollten die Kinder dann umziehen. Dieser Vorschlag erscheint sehr sinnvoll, da abgesehen von der Ersparnis bezüglich der Container der neue Kindergarten so gebaut werden könnte, dass er allen Anforderungen und Rechtsansprüchen gerecht würde.
Nach Abriss des alten Kindergartens könnten dort das neue Gemeindebüro sowie ein Jugendtreff entstehen. Auf dem Platz der ehemaligen katholischen Kirche soll dann eine kleine Kapelle für rund 150 Personen und daran angeschlossen eine Mehrzweckhalle errichtete werden. Der Glockenturm der „alten“ Kirche soll als Symbol und Erinnerung verbleiben. Um Investoren für die Verwirklichung dieses Projekts zu gewinnen, sollen ein Ärztehaus (vermutlich drei Ärzte) sowie 20 bis 30 Seniorenwohnungen errichtet werden.
Unabhängig von der detaillierten Gestaltung (diese blieb völlig offen, zwei verschiedene Lagepläne wurden vorgestellt) wäre es somit für Urbar die Chance, Kinder ab den ersten Lebensjahr, Jugendliche und Erwachsene (die Eltern der Kinder und Jugendlichen) sowie die Senioren an einem zentralen Platz zusammenzuführen. Somit erscheint es sinnvoll, den bislang am Bürgerhaus geforderten Generationenplatz an die „Neue Mitte von Urbar“ zu verlegen.
Vorerst sind jedoch folgende Fragen zu beantworten: Wollen wir die „Neue Mitte von Urbar“? Wollen wir die katholische Kirche abreißen? Wie soll die „Neue Mitte“ gestaltet werden? Wie oder womit bekommen wir dieses Projekt finanziert? Sollen die Mitglieder der eingesetzten Gremien bzw. der Gemeinderat darüber bestimmen, oder sollen alle Bürger befragt werden?
Mit diesem Projekt haben wir die einmalige Chance, Urbar einen neuen Charakter zu verleihen. Dies sollte aber die Entscheidung der Mehrheit sein.
Deshalb würden sich der CDU-Ortsverband und sein Vorsitzender sehr über die Meinung der Bürger freuen. Über die E-Mail-Adresse andreas.bock@cdunet.de können Bürger ihre Meinung über „Die neue Mitte von Urbar“ mitteilen.
Pressemitteilung
des CDU-Ortsverbands Urbar
