SPD Urbar
Kommunalpolitischer Arbeitskreis zum Thema Verkehr
Urbar. Der kommunalpolitische Arbeitskreis der SPD Urbar fand zur Verkehrsproblematik in Urbar statt. Etliche Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um ihre Anregungen weiterzugeben. Dringenden Handlungsbedarf sahen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Arenberger Straße. Rumpelnder Verkehr, laut und zu schnell, so lautet das Urteil. Kurzfristig kann nur ein Tempolimit von 30 km/h die Folgen für die Anwohner mildern. Die SPD hatte Ende vergangenen Jahres einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, der eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 vorsieht. Bisher wurde der daraufhin beschlossene Beschluss noch nicht umgesetzt. Da die Arenberger Straße eine Kreisstraße ist, muss mit dem Kreis verhandelt werden, damit diese unhaltbare Situation bis zur dringend nötigen Sanierung erträglicher wird. Ein weiteres Thema, das die Bürgerinnen und Bürger bewegt, ist der öffentliche Nahverkehr. Zu teuer, mit schlechter Frequenz und ungünstiger Streckenführung so hier das Urteil. Ein problematisches Dauerthema ist die morgendliche Situation an den Bussen zur Schule. Häufig sind sie bereits voll und fahren durch. Ein Ersatzbus wird nicht geschickt. Die Schülerinnen und Schüler kommen zu spät zur Schule. Der letzte Bus fährt um 20.20 Uhr durch den Ort. Menschen, die ins Kino oder ins Theater gehen wollen, müssen von der B42 den steilen Aufstieg schaffen, wollen sie mit dem Bus fahren. Dr. Johannes Ferber, Mitglied im Verbandsgemeinderat wies darauf hin, dass auch die Bewohner des Mallendarer Bergs von einem Bus der am späteren Abend über Urbar profitieren würden. Schwierigkeiten haben wir Urbarer auch, ohne Auto zum Netto-Einkaufsmarkt zu kommen. Der Arbeitskreis diskutierte etliche alternative Ideen. Problematisch ist auch die Parksituation in Urbar. Falschparker auf den Bürgersteigen machen es unmöglich gefahrenfrei zu Fuß unterwegs zu sein. Ob in der Hauptstraße oder vor der Grundschule ist das Problem seit Langem benannt. In engen Straßen besteht zudem die Gefahr, dass Rettungsdienste wie Krankenwagen oder Feuerwehr nicht mehr durchkommen. „Wir haben viele Ideen und Anregungen diskutiert und werden uns für die Belange der Bürgerinnen und Bürger als SPD Urbar einsetzen.“ So die SPD Vorsitzende Karin Küsel-Ferber. „Wichtig ist, dass sich jeder in Urbar wohlfühlt - dazu gehört sowohl Mobilität als auch verträgliche Lösungen zu finden, um die Belastung an stark befahrenen Straßen zu mindern.“
Der nächste kommunalpolitische Arbeitskreis findet am 27. Mai 2013 statt.
Pressemitteilung der SPD Urbar
Fotos: Privat
