Haus Wasserburg
„Landraub - Gegen die Geschäfte mit dem Hunger“
Dienstag, 4. Februar, 19.30 Uhr
Vallendar. Land ist in den vergangenen Jahren zu einer begehrten Ressource geworden. Wenn ganze Länder die Versorgung ihrer Menschen in Zukunft sichern wollen, wenn weltweit mehr Fleisch gegessen und mehr Energie verbraucht wird - dann steigen die Preise für Nahrungsmittel und Energiepflanzen. Umso wertvoller wird dann das Land, auf dem sie wachsen.
Deshalb kaufen private Konzerne und Finanzinvestoren derzeit auf der ganzen Welt Land. Sie wollen die Produkte anbauen, mit denen sich weltweit am meisten verdienen lässt.
Doch der globale Kampf um den Boden fordert Opfer. Wenn Großinvestoren ihr Land aufkaufen, muss die lokale Bevölkerung weichen. Doch es sind die Bauern und Hirten, die die Ernährung in den Ländern sichern könnten, in denen immer noch Hunger herrscht.
An diesem Abend soll aufgezeigt werden, wer aus welchem Grund wo investiert und was dies für die Menschen vor Ort und für die Umwelt bedeutet, aber auch, was wir damit zu tun haben und was wir tun können, um sie in ihrem Engagement gegen den Landraub zu unterstützen.
Termin: Dienstag, 4. Februar, 19.30 Uhr, Saal der Pallottikirche an Haus Wasserburg, Referenten:Dr. Wolfgang Kessler, Ökonom und Chefredakteur von Publik-Forum, Siegfried Pater, ehemaliger Entwicklungshelfer, Publizist und Filmemacher. Einfach kommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen im Haus Wasserburg, Pallottistraße 2, 56179 Vallendar, Tel. (02 61) 6 40 80, info@haus-wasserburg.de
www.haus-wasserburg.de.
