Sanierung der Kirchstraße in Vallendar ist erforderlich
Lösungen finden - Interessen abwägen
Vallendar. Die Suche nach einer sinnvollen Anbindung des Wohngebiets Gumschlag hat begonnen. Im Zuge der notwendigen Sanierungsmaßnahmen der Kirchstraße stellt sich zunächst vorübergehend die Notwendigkeit einer Umleitung. Diese soll an der Einmündung Obere Meerbach vorbei an der Kirche durch den Kirchpark geführt werden. Die Sicherung der Zufahrt für Rettungskräfte des Altenheims St. Josef muss dabei gewährleistet sein. Bereits in der Beratung über den Wirtschaftsplan des Abwasserwerks Ende Januar hatte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bernd Schemmer gefordert, die angedachte Umleitungsstrecke auch für eine dauerhafte Nutzung mit in die Überlegungen einzubeziehen. Denn die Aufwendungen für die bisher geplante Ausweichstrecke sind immens, könnten aber bereits bei den Kosten für eine zweite Anbindung Gumschlag einfließen.
Vor Ort Lösungen diskutiert
Daher hat die SPD-Fraktion nach den Beratungen eine Ortsbegehung vorgenommen, in der Bürgermeister Fred Pretz die vorgesehene Maßnahme nochmals erläuterte. Die Verbandsgemeinde hat bereits beschlossen, die dringend notwendigen Maßnahmen für die Anlieger der Kirchstraße vorzunehmen. Außerdem ist die Anbindung und Erschließung des Wohngebiets Gumschlag dringend zu sichern. Die Anwohner haben einen Anspruch darauf, mit den notwendigen Versorgungseinrichtungen auf dem Stand der Zeit zu bleiben, betonte Fraktionsmitglied Günter Meder. Der Fraktionsvorsitzende Dr. Matthias Rest wies auf die Bedeutung des Kirchparks für die Naherholung des Stadtkerns hin. Die notwendigen Gespräche müssen nunmehr mit allen Beteiligten geführt werden. Für die SPD-Fraktion sind es neben den Anwohnern und Geschäftsleuten im Bereich Rathausplatz insbesondere der Betreiber des Altenheims St. Josef sowie die katholische Kirchengemeinde St. Marcellinus und Petrus, die von den Maßnahmen sehr stark betroffen sind.
Zügige Umsetzung gefordert
Allerdings hofft die SPD auch, dass diese Fragen auch zügig angegangen werden.
Sie hängen auch zusammen mit der Frage nach dem künftigen Ersatz-Standort der katholischen Kindertagesstätte Marienburg, die von der Kirchengemeinde wegen zu hohen Sanierungsbedarfs verkauft werden soll.
Die Sicherung des Standorts der WHU wird davon ebenfalls betroffen. Diese zukunftsweisende Aufgabe muss jetzt gemeinsam diskutiert werden. Die SPD-Fraktion steht dazu bereit. Eine Vertagung wie bei anderen Großprojekten kann man den Bürgern nicht länger zumuten.
Pressemitteilung der
SPD-Fraktion im
Verbandsgemeinderat Vallendar
