Karnevalsverein 1948 Niederwerth e.V. „Mir were nimmi goot“
Mit Spaß und Herz dabei, 6 x 11 Jahre Werther Narretei
Sitzungsbericht Teil 3
Niederwerth. Nachdem die Band „Talentfrei“, mit ihrer tollen Nena Show, das Publikum in der Narhalla „Zur Rheinschanz“ mächtig in Stimmung gebracht hatte, erzitterten plötzlich alle Männer im Saal, als Sabine Reichert, bewaffnet mit ihrem Fieberthermometer, die Bühne als Krankenschwester betrat. Stimmgewaltig erzählte sie in Wort und Gesang, was sie alles auf der Männerstation erleben musste und das sie deshalb auch nicht davor zurückschreckt, ihren sexy Schwesternkittel als Kreislaufmittel einzusetzen. Doch letztendlich ließ sie das mitsingende Publikum mit dem Evergreen „Ich will keine Schokolade…“ wissen, dass auch sie die Männer liebt, obwohl diese in Schlappen und im Unterhemd bestimmt nicht als Sexsymbol taugen. Das Publikum belohnte die“ kranke Schwester“ mit donnerndem Applaus und sogleich zog das Stimmungshoch Norbert Weber, als mündiger Bürger, in die „Rheinschanz“ ein. Er ist schon seit vielen, vielen Jahren ein Garant für Humor der Spitzenklasse und wurde auch im Jubiläumsjahr 2014 seinem Ruf gerecht. Mit Geschichten um die „Truppenursel“, bei der auch um 12 Uhr in Kundus die Frisur sitzt, um die Fregatte Andrea und um ein Weihnachtsgeschenk mit „S“ und „X“, das sich letztendlich als schlichte Steinflex entpuppt, attackierte er die Zwerchfelle der Sitzungsbesucher und man kann wirklich sagen, dass bei diesem Vortrag der Extraklasse, kein Auge trocken blieb. Natürlich belohnten ihn die närrischen Zuschauer mit einer donnernden Rakete und als er die Bretter, die die Welt bedeuten, verlassen hatte, zog brasilianischer Flair im Saal ein.
Die bezaubernden Senoritas Janina Karbau, Laura Klöckner, Carina Keßelheim, Valerie Portugall, Eva Kellner, Natalie Gerstacker, Ann-Katrin Stein, Lisa David und Leonie Klöckner schwebten im Sambaschritt über die Bühne und hatten in diesem Jahr sogar etwas männliche Unterstützung, denn Jonas Willmes, Jens Brink, Stefan Maxeiner und Felix Hause zeigten ebenfalls einen echten Niederwerther Hüftschwung der Spitzenklasse. Mit Charme und Esprit begeisterten die Amazonen das Publikum und ließen jeden im Saal wissen, dass die Copa Cabana und die schönsten Beine der Region, natürlich nur auf der Insel Niederwerth zu finden sind. Einstudiert wurde dieser tolle Tanz von Csilla Volkert und Verena Mettler. Natürlich forderte das begeisterte Publikum eine Zugabe und belohnte die brasilianischen Schönheiten mit tosendem Applaus. Dieses tolle Erlebnis durfte nun auch die folgende Gruppe erleben, denn mit ihrer einmaligen Hypnosenummer eroberten Felix Hause, Matthias Klöckner und Bernd Kesselheim, die Herzen der Zuschauer. Wie aus einem waschechten Weitersburger ein gestandener Werther wird, brachten sie mit einmaliger Mimik und sehr viel Humor dem begeisterten Publikum näher. Mit ihrem Motto „Scheiß drauf, Sitzung ist nur einmal im Jahr“, der einmaligen Nummer „I sing e Liedel für di“ und mit treffsicheren Pointen, wie z.B., der doch sehr intellektuellen Unterhaltung, zwischen einem Autofahrer und einer Autofahrerin an der Ampel „Na, auch gef….pupst?“, massierten sie die Zwerchfelle des närrischen Publikums. Donnernder Applaus war die Folge und nun eroberten, trotz vorgerückter, später Stunde, noch drei Kleinkinder die Bühne. Die Kulturgruppe Hause, mit Achim Klöckner, Jörg Jächel, Leon Hause und dem roten Baron, Manfred Hause, begeisterte das Publikum als Babys, mit flotten Ballspielen, unvergleichlicher Mimik und sehr viel Spaß und Klamauk. Doch auch Drums und Piraten kamen bei diesem schwungvollen Auftritt zum Einsatz und brachten den Saal der Rheinschanz zum Kochen. Natürlich war auch hier eine Zugabe fällig, die von Sitzungspräsident Thomas Stein gerne freigegeben wurde, bevor drei weitere gestandene Mannsbilder die Bühne betraten. Die drei Schlawiner, Norbert Weber, Toni-Peter Pütz und Jürgen Portugall, brachten mit ihrem unvergleichlichen Witz und viel Humor, das Publikum noch einmal mächtig in Stimmung. Mit Liedern wie „Und nen Bauch hab ich auch“, oder „Taritarattata Taritaro“ begeisterten sie zu fortgeschrittener Stunde das närrische Publikum. Was man mit einer Sexhotline erleben kann und warum ein Hering jeden Morgen von der Fensterbank verschwindet, am Abend aber immer wieder an seinem Platz liegt, brachten sie den begeisterten Zuschauern gekonnt und erstklassig näher. Natürlich wurde dieser tolle Vortrag mit einer Rakete belohnt, bevor sich nun noch einmal alle Aktiven zum Finale auf der Bühne versammelten. Jeder einzelne war „Mit Spaß und Herz dabei, bei 6 x 11 Jahre Werther Narretei“ und somit sangen alle, aus ganzem Herzen Evergreens wie . „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“. Mit dem Lied „Mitten im Paradies“ endete die große Geburtstagsshow des KV Niederwerth und ein Abend voller Spaß, Klamauk und Humor ging zu Ende.
Doch was wären die Niederwerther Sitzungen ohne die vielen Helfer und guten Geister im Hintergrund, die diese tollen Sitzungen erst möglich machen?
Doch hierzu mehr in der nächsten Ausgabe, wenn es wieder heißt...
...mit Spaß und Herz dabei, 6x11 Jahre Werther Narretei! Helau.
Und zum Schluß noch eine gute Nachricht: Unser Jubilar, Georg Fries, wird auch nach 50 Jahren die Bühne der Rheinschanz nicht verlassen. Der ganze KVN ist mehr als glücklich, dass er auch weiterhin mit seinem unvergleichlichen Humor das Sitzungsprogramm bereichern wird. Danke, lieber Schorsch, wir sind froh, dass es Dich gibt und dass wir Dich haben. Narrenfahrplan für alle Niederwerther Gruppen, die beim Vallendarer Fastnachtsumzug dabei sein werden: Alle Zugteilnehmer treffen sich am Karnevalssonntag, um 12.30 Uhr, beim Vinz. Wir treten dann pünktlich um 13 Uhr den Weg über die Brücke auf´s Festland an und reihen uns dort geschlossen in den Karnevalszug ein. Bitte die festgelegte Zugaufstellung auch beim Einreihen in Vallendar beibehalten, da dies mit der Zugleitung abgestimmt wurde.
Karneval 2014
Schwerdonnerstag, 27. Februar, Empfang Sparkasse und Verbandsgemeinde, Treffpunkt an Cossmanns Eck um 9.15 Uhr.
Karnevalsonntag, 2. März, Umzug in Vallendar.
Aschermittwoch, 5. März, um 19 Uhr, Heringsessen beim Vinz.
Die drei Schlawiner Norbert Weber, Toni-Peter Pütz und Jürgen Portugall. Foto: Kai-Uwe Kopp
Die Kulturgruppe Hause in Aktion. Foto: Winfried Scholz
Norbert Weber als mündiger Bürger. Foto: Winfried Scholz

Sabine Reichert als „kranke Schwester“. Foto: Winfried Scholz


