Konzert der Marzellinus-Musik-Reihe am 02. April 2017
Musikalische Stimmungsbilder zum Johannesevangelium
Vallendar. Sinfonische Orgel-Improvisationen zu biblischen Texten aus dem Johannesevangelium steht im Mittelpunkt der nächsten Veranstaltung in der regelmäßigen Konzertreihe „Marzellinus-Musik, die am kommenden Sonntag, dem 02. April 2017 um 18:00 Uhr in der Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus stattfinden wird. Vorgetragen und musikalisch ausgedeutet werden dabei vier Texte, die dem eigentlichen Passionsgeschehen vorangehen. Die Orgel-Improvisationen stammen vom Kantor und Organist der Pfarreiengemeinschaft Vallendar Johann Schmelzer, die Texte werden von Gemeindereferentin Doris Faig vorgetragen.
Der Eintritt zur Marzellinus-Musik ist frei, um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten. Die Veranstaltung soll eine Tiefe Verbindung von Musik und Glaube fördern und zeigen, dass Musik, wie wohl wenig andere Mittel des Menschen, Dinge emotional erfahrbar und erlebbar machen kann, weil sie das Herz direkter anzusprechen vermag als das bloße Wort. Somit kann auch Musik als kreativer Zugang Verkünderin der Frohen Botschaft sein.
Die Texte aus dem Johannesevangelium haben eine besondere Kraft und Wirkung, der man sich aber intensiv widmen sollte, wozu die dargebotenen Orgelimprovisationen eine wertvolle Hilfe sind. Durch sie entstehen Räume in denen das gesprochene Wort nachklingen und jeder seinen persönlichen Zugang finden kann.
Die vier ausgewählten Perikopen aus dem Evangelium nach Johannes wollen das eigentliche Passionsgeschehen nicht vorwegnehmen, aber sie sollen den Weg zum Leiden Jesu in der Passion verdeutlichen, wie Johannes ihn in seinem Evangelientext angelegt hat.
Die Texte werden vorgetragen und danach in einem musikalischen Stimmungsbild mittels Orgelklängen musikalisch ausgedeutet. Dabei wird Johann Schmelzer sicherlich die ganze Bandbreite der Orgelmusik so ausschöpfen, wie auch das ganze Leben in den Texten des Johannes vorkommt: Mal leise, mal verhalten, aber auch mal freudig und triumphalistisch. Gleichwohl wird in den Texten und in der Musik das Kommen des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz sicherlich spürbar bleiben.
