SV Weitersburg
Niederlage in der Rückrunde
Mit hohen Erwartungen und mehreren Chancen gegen die TuS aus Rhens
Weitersburg. Bestärkt durch die Erfolge der letzten Meisterschaftsspiele, in denen der SV ungeschlagen blieb und aus vier Spielen zehn Punkte ergattern konnte, trat das Team dementsprechend mit hohen Erwartungen gegen den Drittletzten aus Rhens an. Aufgrund der Rotsperre von Thorsten Knöll aus der Begegnung gegen Bendorf rutschte das talentierte Eigengewächs Patrick Mohr wieder in die Startformation.
Die Geschichte der Partie ist im Grunde schnell erzählt. Nach anfänglichem Mittelfeldgeplänkel nahm der SV das Spiel weitestgehend in die Hand und erspielte sich mehrere Chancen, die letztlich aber ungenutzt blieben. Wie so oft im Fußball reichte der bis dato harmlosen Elf vom Rhein eine Aktion kurz vor der Halbzeit, um den einzigen Treffer der Partie zu erzielen. Die Rhenser nutzten im Anschluss einer Ecke die Konfusion der Weitersburger Hintermannschaft und markierten die 0:1-Führung.
Im zweiten Durchgang das gewohnte Bild: Blau-Gelb dominierte, vergaß sich aber zu belohnen.
Höhepunkt war eine zehnminütige Chancenphase, die mit mehreren spektakulären Paraden des Rhenser Schlussmanns, sowie einem Schuss Marcel Kirchhoffs gegen den Innenpfosten gipfelte. Die letzten zehn Spielminuten agierte der SVW dann nur noch in Unterzahl, nach einer roten Karte an Flügelflitzer Spartak Safar.
Unter dem Strich blieb Rhens, wie so oft, der fußballerisch eher dürftige aber unbequeme Gegner mit dem sich der SV Weitersburg schon über mehrere Jahre hinweg schwer tut.
Bleibt zu hoffen, dass die Mannen um das Trainergespann Auster/Velten am kommenden Sonntag gegen die Reserve des FC Germania Metternich die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wiederentdecken.
Im Einsatz für den SV waren:
Marco Geissler, Julian Urbas, Patrick Mohr, Daniel Kohns, Pascal Wallburger, Markus Müller, Marius Koenen, Christoph Krämer, Daniel Lindenau, Marcel Kirchhoff, Tim Korth, Andre Ganzer, Spartak Safar, Reinhold Reichert, Christian Soika, Andreas Münzel, Marco Schranz und Marcus Reinermann.
