Konzertreihe „Marzellinus-Musik“
„Orgelmusik zum Passionssonntag“ wird erklingen
Konzert am 6. April, 18 Uhr in der Pfarrkirche Vallendar
Vallendar. Orgelwerke von Bach, Dupré und Liszt und eine Textmeditation zur Fastenzeit vom Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Vallendar P. Rüdiger Kiefer SAC bilden das Programm der nächsten Veranstaltung in der Konzertreihe Marzellinus-Musik, die am kommenden Sonntag, 6. April um 18 Uhr in der Vallendarer Pfarrkirche St. Marzellinus und Petrus stattfinden wird.
Unter dem Titel „Orgelmusik zum Passionssonntag“ wird der Vallendarer Kantor und Organist Johann Schmelzer Orgelwerke zu Gehör bringen, die mehr die leisen und verhaltenen Töne einmal bewusster zum Klingen bringen und so eine meditative Zeit der Vorbereitung auf die Karwoche ermöglichen. Der fünfte Fastensonntag wird im Volksmund auch Passionssonntag genannt und er verweist darauf, dass das Leiden Jesu am Karfreitag unmittelbar bevorsteht. Auf dem Konzertprogramm stehen mit „Prelude et fugue in f-moll“, Op. 7/2 von Marcel Dupré (1886-1971) aus dem Jahre 1912 sowie dem Choral „O Mensch bewein dein Sünde groß“ BWV 245 aus dem Anhang der Johannespassion aus dem Jahre 1725 von Johann Sebastian Bach (1685-1750) zwei Werke ganz unterschiedlicher Epochen und Kulturkreise, die sich doch organisch zu einem Ganzen zusammenfügen. Letzteres Werk wird in einer Orgelbearbeitung von Johann Schmelzer zu hören sein.
Das Hauptwerk des Abends werden die „Variationen über Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ von Franz Liszt (1811-1886) sein, für die dieser auf den Eingangschor einer gleichnamigen Kantate von Johann Sebastian Bach zurückgegriffen hat. Bachs Kantate stammt aus seiner Weimarer Zeit, er hat sie 1714 für den dritten Sonntag nach Ostern komponiert. „Eure Traurigkeit soll in Freude verkehrt werden“, heißt die Überschrift zum Evangelientext, der an diesem Sonntag im Gottesdienst gelesen wird. Die Kantate vollzieht musikalisch diesen Wandel des Schmerzes in Freude nach; das tut auch Liszt in seinen Variationen - wobei hier der Affekt der Trauer stets im Vordergrund bleibt. Liszt hat in diesen Variationen den Schmerz über den Verlust seiner Tochter in Klang verwandelt - und damit gleichzeitig eine große Hommage an Johann Sebastian Bach geschrieben.
Abgerundet wird das musikalische Programm mit improvisierten Variationen über „Der am Kreuz ist meine Liebe“ von Johann Schmelzer, mit denen dieser nicht nur die Bandbreite seines musikalischen Könnens zeigen wird, sondern auch, wie bei allen dargebotenen Werken des Abends, der Oberlinger-Orgel in der Vallendarer Pfarrkirche ganz neue Töne entlocken wird, die so von ihr noch nicht zu hören waren. Durch eine technische Modifikation verfügt die Orgel nun nämlich über ein breiteres Spektrum an klanglichen und dynamischen Möglichkeiten, die im Verlauf des Konzertes erstmalig zum Tragen kommen.
Der Ausführende des Konzertes, Johann Schmelzer, wurde 1969 in Koblenz geboren. In seiner Heimatgemeinde St. Peter in Neuendorf erhielt er den ersten Orgelunterricht. Weitere Ausbildungsstationen waren die Bischöfliche Kirchenmusikschule in Trier und die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz; während des Studiums besuchte er diverse Interpretationskurse sowie Improvisationswettbewerbe. Schmelzer war von 1991 bis 1996 Kirchenmusiker an St. Peter in Koblenz; von November 1997 bis April 2010 war er Kantor an St. Johannes in Troisdorf-Sieglar und gleichzeitig als Seelsorgebereichskirchenmusiker zuständig für den Seelsorgebereich C des Dekanates Troisdorf. Seit April 2010 ist er als Kantor in Vallendar tätig.
Der Eintritt zur „Marzellinus-Musik“ ist frei, um eine freiwillige Spende bei der Türkollekte wird gebeten.
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