Haus für Kinder Vallendar
Piraten entern das Haus für Kinder
Hurra, die Ferien und der Sommer sind endlich da
Vallendar. Am 20. Juli feierten die Kinder, Eltern und Erzieher im „Haus für Kinder“ ein großes Piratenfest. In kürzester Zeit verwandelte sich die Kindertagesstätte in eine Pirateninsel.In alter Piratenmanier wurde zuerst das große Piratenschiff geentert. Nun sollte es auf große Fahrt gehen. Der Kapitän wollte in See stechen, doch er hatte noch keine Besatzung und das Schiff hatte ja noch keinen Namen. Die Piraten hatten allerlei Namen für das Schiff. Wofür hat man einen Kapitän? Er suchte sich den schönsten Namen von allen aus und so wurde das Schiff gemeinsam mit der Kindertagesstättenleitung, Petra Krämer, auf den Namen Hoppetosse getauft. So nun hatte das Schiff einen Namen aber noch keine Besatzung. Die Piraten heuerten aus allen Ländern an. Die Piratenmeute begrüßte alle Piraten in Ihrer Landessprache. Zum Schluss lief die Hoppetosse wieder in Vallendar ein und ging vor Anker. Nun ging es daran den Schatz zu finden, viele Prüfungen mussten bestanden werden, um ein weiteres Stück der Schatzkarte zu erobern. Erst mit Vollständigkeit der Schatzkarte konnte der Schatz, der auf der Pirateninsel verborgen war, gehoben werden. Die Piraten statteten sich mit Piratenutensilien wie Fernrohr, Hut und Flaschenpost aus. Sie besiegten den Kraken, überquerten tiefe Gewässer, bewältigten eine Mutprobe, schleppten schwere Kanonenkugeln durch den tiefen Sandstrand, ließen sich ein „echtes Piratentattoo“ malen und lösten ein Piratenrätsel.
Natürlich wurde da jeder Pirat einmal hungrig. Es gab Seeräuberschmaus (Fischstäbchen), Seeräuberproviant (Salate und Obst), wilde Piratensäbel (Pommes), Piratenschiffe und Kähne (Würstchen und Steak vom Grill) Piratenkuchen und Piratensprit aus der Spelunke.
Ein großes Lob an dieser Stelle allen Helfern, die sich so viel Mühe mit der Dekoration der Speisen gegeben haben.
Es war aber noch mehr los auf der Pirateninsel. Es ertönte eine kleine Melodie und daraufhin wurde ein Piratenstück vom Feinsten aufgeführt.
Die Piratenmeute machte eine Pause und verfolgte das Piratenabenteuer der Wohnzimmerpiraten. Die hatten doch tatsächlich Angst vor Wasser und wollten nicht auf hohe See. Was machen wasserscheue Piraten, die einfach nicht zur See fahren wollen? Ganz klar! Der furchtlose Kapitän Kurzundklein, die Köchin Klumpen Klara und der Steuermann Krawall Klaus brauchen eine Piratenbleibe auf dem Trockenen. Sie fanden einen Ort, dass es sich dabei um ihr eigenes Wohnzimmer handelte, macht ihnen nichts aus. Kurzerhand wurde das Wohnzimmer zum Piratenschiff umgebaut. Das Abenteuer begann, als jeder der drei Piraten eine Schatzkarte fand. Jedoch wird auf der Suche nach den Schätzen ihre Freundschaft auf die Probe gestellt. Es war ein turbulentes und witziges Piratenabenteuer der besonderen Art für Kinder und Erwachsene mit Rhythmus, Gesang und ausdrucksstarken Bildern. Es ging um Freundschaft, Toleranz und Sehnsucht. Mit sehr viel Witz und Schwung faszinierten die Theaterpädagogen „Schnurzepiepe“ ihr Publikum. Bei traumhaftem Wetter und super Stimmung neigte sich unser Piratenfest ab 19 Uhr leider dem Ende zu. Unsere Piratenbande ließ aber keinen im Stich und gemeinsam hatten wir schnell die Pirateninsel wieder in die Kindertagesstätte „Haus für Kinder“ zurückverwandelt.
