Interdisziplinäres medizinethisches Symposium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar
„Potentialität und Artifizialität“
Vallendar. Jüngere Entwicklungen in den Naturwissenschaften ermöglichen die Herstellung von entwicklungsfähigen menschlichen Embryonen auf höchst künstliche Weise. Aber können wir bei den entwicklungsfähigen Zellen, die durch solche Verfahren entstehen, noch von menschlichen Embryonen sprechen? Reicht das im deutschen Recht relevante Kriterium der Totipotenz, nämlich der Fähigkeit einer Zelle, sich zu einem vollständigen menschlichen Organismus zu entwickeln, für die rechtliche und ethische Beurteilung der Erzeugung solcher künstlichen Embryonen aus? Diese Fragen werden am 14.01.2016, 17.30-20.00 Uhr, in einem interdisziplinären Symposium in der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV) aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet. Das Symposium findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundprojektes „Entwicklungsbiologische Totipotenz: Bestimmung als ein normatives Kriterium in Ethik und Recht unter Berücksichtigung neuer entwicklungsbiologischer Erkenntnisse“ statt und wird vom Lehrstuhl Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der PTHV ausgerichtet. Die Referenten des Symposiums sind Prof. Dr. med. Tobias Cantz, Leiter der AG Stem Cell Biology im Exzellenzcluster REBIRTH, Medizinische Hochschule Hannover; Prof. Dr. jur. Hans-Georg Dederer, Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht, Universität Passau und Barbara Advena-Regnery, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der PTHV. Das Symposium mit Podiumsdiskussion wird moderiert von Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Heinemann, Lehrstuhl Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der PTHV.
Eine Anmeldung wird bei Frau Maritta Zahn, Sekretariat des Lehrstuhls Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der PTHV, Pallottistraße 3, 56179 Vallendar, erbeten (E-Mail: mzahn@pthv.de). Der Eintritt ist frei.
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