Mit mehr als 2000 Likes für die Weihnachtskrippe der Schönstätter Marienschwestern
Schönstätter Landschaftskrippe gewinnt #krippenchallenge
Vallendar. Zu Beginn der Adventszeit überraschte Papst Franziskus mit einem Schreiben über die Bedeutung und den Wert der Weihnachtskrippe. Es trägt den Titel „Admirabile signum“ (ein wunderbares Zeichen). Die deutschsprachige Redaktion von Vatican News griff die Initiative von Papst Franziskus auf und startete auf Facebook eine #krippenchallenge: Die Leser im deutschen Sprachraum wurden aufgerufen, Bilder von ihrer Lieblingskrippe an Vatican News zu schicken. Jeden Abend im Advent wurde eine neue Krippe auf der Facebook-Seite veröffentlicht.
Schönstätter Landschaftskrippe ist der Gewinner
Als Gewinn winkte den Teilnehmern: „Die Krippe mit den meisten Likes stellen wir von der Vatican News-Redaktion dem Papst zu Weihnachten persönlich vor und bitten ihn um einen besonderen Segen für die Krippe und ihre Besitzer.“ Durch diese Aktion ist die Weihnachtskrippe auf originelle Weise heute lebendig geworden.
Viele Menschen haben Bilder von ihren Krippen eingeschickt. So auch die Schönstätter Marienschwestern. Und gewonnen hat die Landschaftskrippe in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt, Vallendar! Mit mehr als 2000 Likes hat sie offensichtlich viele Herzen berührt.
Was macht diese Krippe so besonders? Mit ihren großen, edlen, holzgeschnitzten Figuren, mit der hügeligen Landschaft um den Stall herum und den mit viel Liebe gestalteten Wegen ist die Krippe unbestreitbar schön. Beim Aufbau der Krippenlandschaft lassen sich die Schwestern immer wieder neue Varianten einfallen. Da gibt es außer den vielen Schafen und Hirten noch den Hühnerstall, den Wassereimer, den man in den Brunnen hinablassen und wieder heraufziehen kann, die kleine Glocke, die man läuten kann, die Mäuschen, die sich in den Felsnischen verstecken. Alltag eben – der Alltag, in den der Gottessohn hineingeboren wird.
Alle dürfen zu dir kommen
Seit mehr als 20 Jahren gestalten die Schönstätter Marienschwestern und viele freiwillige Helfer vom 26. Dezember bis zum 8. Januar jeden Tag zweimal (um 15 und um 16 Uhr) eine ganz besondere weihnachtliche Feier, die „10 Minuten an der Krippe“. Was mit einer Handvoll Menschen begann, hat sich Jahr für Jahr mehr ausgeweitet. Inzwischen besuchen pro Jahr 10.000 Menschen und mehr die Krippe.
Die Veranstaltung ist offen für alle. Jeder ist willkommen und jeder kann mitmachen. Die Kinder dürfen in schönen Gewändern als Maria und Josef, als Hirten und Könige, als Schäfchen, Engel oder Sterne die Geschichte der Geburt Jesu nachspielen. Die Erwachsenen können mitsingen, mitbeten – oder einfach still zuhören, zuschauen. Persönliche Anliegen und die Namen von lieben Menschen können auf Zettel geschrieben werden, die dann zur Krippe gebracht werden. Die Anbetungsschwestern beten für diese Anliegen. In diesen (etwas mehr als) „zehn Minuten“, die so einfach gestaltet sind, geschieht etwas. Man sieht es den Gesichtern an. In einem Kommentar bei der Facebook-Aktion heißt es: „Da wird die Menschwerdung Jesu greifbar.“
Der Segen von Papst Franziskus
Die Schönstätter Marienschwestern freuen sich, dass Papst Franziskus „ihre“ Krippe segnet. Und sie haben den Heiligen Vater gebeten, dass er auch all die Menschen segnet, die wie in jedem Jahr zur Krippe kommen und sie mit ihren Liedern und dem Spiel der Kinder sozusagen „lebendig lieben“. Papst Franziskus ist gern auf diese Bitte eingegangen. Darum: Herzliche Einladung zur Krippe in der Anbetungskirche auf Berg Schönstatt: das Wunder der Weihnacht feiern!
Pressemitteilung
Säkularinstitut der
Schönstätter Marienschwestern
