CDU-Kreisverband wählte Landtagskandidat
Traumergebnis für Josef Dötsch
Vallendar. Der CDU-Kreisverband unter Leitung von Dr. Adolf Weiland, MdL (Kreisvorsitzender CDU Mayen-Koblenz) und Dr. Andreas Nick, MdB (Kreisvorsitzender CDU Westerwald) hatten am letzten Montagabend alle wahlberechtigten Mitglieder des Landtagswahlkreises zehn in die Vallendarer Stadthalle eingeladen. Insgesamt kamen 101 Delegierte - 12 aus dem Stadtverband Bendorf, 9 aus dem Gemeindeverband Höhr-Grenzhausen, 32 aus dem Gemeindeverband Vallendar und 48 aus dem Gemeindeverband Weißenthurm. Am 13. März finden in Rheinland-Pfalz Landtagswahlen statt. Somit war Haupttagesordnungspunkt: Wahl eines/r Wahlkreisbewerbers/in für den Wahlkreis zehn. Dr. Adolf Weiland begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung und führte durch die Tagesordnung. Landrat Dr. Alexander Saftig und Stadtbürgermeister Gerd Jung sprachen ein Grußwort. Beide fanden lobende Worte für den Wahlkreiskandidaten Josef Dötsch. Dr. Saftig: „Josef Dötsch ist einer der profiliertesten und klügsten Politiker der Region, der auch das Land, den Landkreis gut kennt. Mit Josef Dötsch haben die Menschen der Region eine gute Stimme im Land.“
Vor der Wahl und der Rede des Wahlkandidaten Dötsch waren eine ganze Reihe von Formalia zu erledigen. Einstimmig wurde Jörg Hilden (Gemeindeverband Vallendar) zum Versammlungsleiter gewählt. Es folgten unter anderem Wahlen zur Mandatsprüfungskommission, zur Stimmzählkommission, die Wahl eines Schriftführers, Wahlen von Vertrauenspersonen nebst Stellvertretern. Anschließend trat Josef Dötsch ans Rednerpult. Er zog eine positive Bilanz seiner Abgeordnetenzeit. Er bewerbe sich zum dritten Mal als Landtagskandidat im Wahlkreis zehn. „Dies tue ich, weil mir die Arbeit sehr viel Freude macht. Dies tue ich auch, weil ich mich bei meiner Arbeit immer von Ihnen unterstützt fühle, weil ich erfahren habe, dass es in der Politik durchaus Freundschaften gibt,“ so Dötsch. Der Kandidat schaute zurück auf die Landespolitik und stellte fest, dass ein Regierungswechsel fällig sei. Er begründete an Beispielen seine Auffassung und nannte aus dem Bereich Wirtschaftspolitik den Nürburgring, die Flughäfen Hahn und Zweibrücken und das Wirtschaftsprojekt Schlosshotel. Dötsch widmete sich außerdem dem Thema Flüchtlingshilfe und zog eine positive Bilanz von Aktionen der Landesopposition. Ebenso wichtig für ihn: die Themen Landesentwicklungsprogramm, Infrastruktur, Bahnlärm, Breitbandausbau. Josef Dötsch hielt eine emotionale Rede mit sachlich fundierten Aussagen. Der Bürger würde sich sorgen, das Land liege ihm am Herzen. Der derzeitigen Landesregierung fehle der Gestaltungswille und die Gestaltungsmöglichkeiten. Dafür bekommt er natürlich aus eigenen Reihen Applaus. Josef Dötsch war der einzige zur Wahl stehende Kandidat. Die anschließende geheime Wahl brachte für den Landespolitiker ein Traumergebnis: 100 Delegierte von 101 stimmten für „Ja“ - er bekam lediglich eine Nein-Stimme. Er nahm die Wahl dankbar an, es sei ihm, so der Gewählte, eine Verpflichtung. Zur Kandidatenwahl für den Landtag gehört auch immer ein Ersatzbewerber, ein sogenannter B-Kandidat. Zur Wahl stellte sich Michael Helbach aus Vallendar. Auch er erhielt in geheimer Wahl 100 Ja-Stimmen von 101 möglichen Stimmen.
Am Ende der Veranstaltung ergriff nochmals Dr. Adolf Weiland als Kreisvorsitzender das Wort. Er sei sicher, dass Josef Dötsch der richtige Mann für den Landtag ist, er sei ein hartnäckiger Vertreter für den Landkreis. In einer emotionalen Rede schwor Dr. Weiland die Anwesenden nochmals auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. Ein Neunanfang sei unbedingt nötig. Der Wahlkampf würde vermutlich hart werden. Dr. Weiland: „Stellen wir uns darauf ein!“ Gemeinsam könne man einen Regierungswechsel schaffen. Denn, so Dr. Weiland weiter, an die Adresse der Landesregierung gerichtet: „Es reicht nicht das Erzählte, sondern es zählt das Erreichte!“
Ersatzkandidat oder B-Kandidat, ebenso 100 Stimmen von möglichen 101: Michael Helbach aus Vallendar.
Traumergebnis für Dötsch – 99 Prozent stimmten für ihn - er erhielt 100 Stimmen von 101 Delegierten.
