Allgemeine Berichte | 03.09.2013

Stommel Stiftung Urbar

Überfluss in den „Sehlandschaften“

Eröffnung der Lehmann-Ausstellung am 14. September

privat

Urbar. Sinnenfreude, aus dem Vollen schöpfen, Überfluss an Farben und Formen ... tiefe Angst, erschreckende Momente, Misstrauen, ... großes Staunen und Ehrfurcht vor Details, Liebe zu den Farben und deren Gerüche, die Erfahrung des aktiv Fühlbaren. All dies ist die Grundlage der spielerischen Mischung aus Abstraktem und Erkennbarem in der Kunst von Renate Lehmann. Der Ausdruck wandert zwischen feiner Zartheit und kräftigen, sinnlichen Formen, sehr organisch und lebendig. Renate Lehmann ist fasziniert von der Ornamentik, die die Natur vorgibt, den Linien und Verschlungenheiten. Natur und Kultur werden in ihren Arbeiten zusammengeführt. Darstellungen, die sowohl ästhetisch sind und gleichzeitig von der Kraft, Vitalität und Schönheit leben, in einem ganz neuen Kontext, der jedoch immer auch vertraut erscheint. Vielleicht gerade, weil die Bilder sehr traumhaft und unwirklich erscheinen, geben sie den Bildlesern und Leserinnen die Möglichkeit ihre eigenen Geschichten neu zu entdecken. Die Vernissage „Sehlandschaften“ beginnt am Samstag, dem 14. September, um 14 Uhr im Gebäude der Stommel Stiftung, Bornstraße 23 in Urbar. Die Künstlerin ist anwesend. Eine fachkundige Einleitung wird von André Falck geboten und der Pianist Thomas Kranz bietet eine musikalische Begleitung. Im Anschluss gibt es einen kleinen Sektempfang. Mit „Sehlandschaften“ setzt die Stommel Stiftung ihre Ausstellungsreihe „Künstler der Region“ fort.

Foto: privat

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