Evangelische Kirchengemeinde Vallendar
Wahl fand nicht statt, aber es gibt trotzdem ein neues Presbyterium
Almut Geisen zog seine Kandidatur aus persönlichen Gründen zurück
Vallendar. Anfang März haben die Gemeinden in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) die Gemeindeleitungen, also die Presbyterien, neu gewählt. In Vallendar gab es eine Besonderheit bei der Presbyteriumswahl 2020 für die Evangelische Kirchengemeinde Vallendar: Die Wahl fand nicht statt, aber es gibt trotzdem ein neues Presbyterium.
Das liegt daran, dass eine von den zunächst elf Kandidierenden (Almut Geisen) für die zehn Plätze im Presbyterium aus persönlichen Gründen ihre Kandidatur zurückgezogen hat. So gibt es genau so viele Kandidierende wie zu vergebende Plätze, so dass eine Wahl keine Wahl gewesen wäre. In einem solchen Fall sehen die kirchlichen Ordnungen vor, dass der Kreissynodalvorstand (KSV, also das „Presbyterium“ des Kirchenkreises) entscheidet, ob in einer Gemeinde eine Wahl um ein Jahr verschoben wird oder die Kandidierenden als gewählt geltend erklärt werden.
Letzteres hat der KSV in seiner Sitzung vom 21. November des vergangenen Jahres getan. Somit wird die Wahl nicht verschoben, sondern es gelten alle Kandidierenden in Vallendar als gewählt.
Das sind im Einzelnen: Miriam Borisavljevic, Markus Daniel, Axel Jindra, Thomas Jocks, Gerhard Kohl, Viktor Kretzschmann, Carola Marx, Walter Merker, Anke Volquartz, Sylvia Witzenhausen.
Dazu kommt als beruflich Mitarbeitende Ulrike Lehmann, Leiterin der Kita Mallendarer Berg. Als geborenes Mitglied gehört Pfarrer Gerd Götz ebenfalls dazu. So sind die zwölf Plätze im Presbyterium wieder besetzt.
