Weihnachten im Stall 2015
Was ist eigentlich das größte Geschenk an Weihnachten?
Urbar. Nach dem überragenden Erfolg der letzten Veranstaltung, lud der Arbeitskreis „Weihnachten im Stall“ wieder zu einem Wortgottesdienst in der Scheune von Familie Nebenführ im Mallendarer Bachtal ein. Am Samstag vor Heilig Abend richtete das Orga-Team den Stall für die Andacht her. Strohballen wurden aufgestellt, Lichter installiert, ein Baum gefällt und aufgestellt. Als Reaktion auf die Rückmeldungen des letzten Males baute man dieses Mal sogar eine Bühne auf, schaffte eine neue Lautsprecheranlage an und installierte an der Außenfassade des Stalls eine Videoleinwand. Ein weiteres Highlight war der große Stern über der Scheune, den Familie Friedhofen zur Verfügung gestellt hat. Nach diesem langen aber sehr ergebnisreichen Tag freuten sich schon alle auf den Gottesdienst. In der kommenden Woche übten die Kommunionkinder unter der Leitung von Doris Faig das Krippenspiel ein. Ein anderes Team bereitete den Gottesdienst inhaltlich vor und beschäftigte sich mit der Frage, was eigentlich Weihnachten so besonders macht und was das größte Geschenk ist.
Als der Gottesdienst dann an Heilig Abend um 16.30 Uhr begann, hatten sich rund 350 bis 400 Menschen vor dem Stall versammelt. Musikalisch von der Musikgruppe eingestimmt ging es los. Sieben Sprecher stellten ihre Situation dar, aus der sie zum Gottesdienst gekommen sind. Vorfreude, Hektik, Stress und Atemlosigkeit haben sie in den letzten Tagen vor Weihnachten begleitet. An diesem Abend sind sie zum Stall gekommen, um etwas inne zu halten. Gemeinsam mit allen Besuchern wollten sie etwas Ruhe finden und ein wenig von dem Geheimnis dieser Nacht spüren, in diesem einfachen Stall. Nach diesem inhaltlichen Impuls zogen alle in den Stall, und die Kinder begannen mit dem Krippenspiel, was verriet, dass die Botschaft von der Geburt Jesu das eigentliche Geschenk an Weihnachten ist. Danach hatten alle Besucher die Gelegenheit, sich mit ihren Nachbarn darüber auszutauschen, worüber sie sich an Weihnachten besonders freuen. Für den einen ist das größte Geschenk, wenn die Familie endlich wieder beisammen ist. Andere freuen sich, wenn die Vorbereitungen der letzten Wochen abgeschlossen sind. Andere haben gar keine Freude an Weihnachten und sind froh, wenn die Freitage wieder vorbei sind. Viele sind einfach nur froh, einmal wirklich Zeit zu haben. Zeit für Familie und Freunde, Zeit für Besinnlichkeit und Beisammensein. Zeit zum Lachen und zum Singen. Doris Faig schaffte es, mit dem gesungenen Evangelium einen besonderen Zauber in den Stall zu bringen. Der Gottesdienst endete mit dem traditionellen Lied „Stille Nacht“. Nach dem Gottesdienst konnte jeder die Weihnachtsgeschichte in einer kleinen Rolle mit nach Hause nehmen. Viele blieben noch eine Weile vor dem Stall stehen und tranken eine Tasse Glühwein und wünschten einander „Frohe Weihnachten“. Nach diesem Gottesdienst ist allen klar geworden: das eigentliche Geschenk an Weihnachten in Urbar ist, dass wir erneut an diesem ungewöhnlichen Ort zusammen Gottesdienst gefeiert haben und dass in Urbar so viele Leute mit anpacken, um ein solches Projekt auf die Beine zu stellen.
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