Lauftreff des TV Urbar

WiBoLT..., oder soweit die Füße und der Wille tragen...

18.06.2013 - 13:27

Urbar. Der Rheinsteig... 320 km lang, 11.700 Höhenmeter, von Wiesbaden nach Bonn. Wunderschöne unendliche Weite. Jedenfalls solange, wie man sich ausreichend Zeit und Rast bei der Wanderung einplant! Und dann gibt es da noch die kleine Gruppe von Ultraläufern, die sich am 29.05. aufmachten, diese Strecke Nonstop zurückzulegen. Unglaublich...? Aber wahr! Lesen sie selbst..: WiBoLT, Deutschlands härtester und längster Nonstop-Lauf. Mit dabei bei diesem erlesenen Starterfeld von 59 „Verrückten“ aus aller Welt waren unsere beiden Läufer der Laufgruppe des TV Urbar, Frank Hardt und Frank Witzler. So standen die beiden also an besagtem Mittwochabend vor dem Wiesbadener Schloss und warteten auf den Startschuss, um 18:00 Uhr. Und dann war er da, der Moment, auf den man so lange hin trainiert hatte. Mit dem Startschuss fiel die Spannung ab und nach wenigen Kilometern hatte man seinen Rhythmus. Eigentlich... Denn sollte die Strecke nicht schon alleine anstrengend genug sein, so sollte es auch noch bis Freitag fast ununterbrochen regnen. Konnte da das Zeitlimit von 90 Std. ausreichen..? Der Veranstalter jedenfalls reagierte schnell auf diese extremen Witterungsbedingungen und verlängerte um 6 Std.


Cut-Off Zeiten


Aber die Cut-Off Zeiten, Zeiten in denen jeder Läufer einen bestimmten Punkt erreicht haben musste, bevor er aus dem Rennen genommen wird, blieben bestehen. Die Nacht hindurch ging es zum Niederwald Denkmal und früh Morgens nach Lorch. Gegen 13:30 Uhr erreichten beide gemeinsam die Loreley. Nach einer kurzen Verpflegungspause ging es weiter über einen sehr anspruchsvollen Abschnitt des Rheinsteigs. Zwischendurch immer wieder Regen, Sturzbäche. Schlamm und umgestürzte Bäume. Und alles im Dunkeln. Am Freitag gegen 11:30 Uhr überquerten beide die Lahn und hatten damit schon mal mehr als die Hälfte geschafft. Und der ausgearbeitete Zeitplan war auch noch im Rahmen. Zwischen Lahnstein und Neuwied wurden die beiden den ganzen Tag von Freunden an abgesprochenen Punkten mit Essen, Trinken, warmer und trockener Kleidung, sowie mit Motivation und aufmunternden Worten, versorgt. Am Schmetterlingsgarten war dann die 2. längere Ruhepause in einem selbst organisiertem Wohnwagen, wo sich beide auch noch mal ausreichend versorgten. So gestärkt, ging es nach 5 Std. Ruhe auf die letzten 120 km, die beide in einem „Rutsch“ nehmen wollten.


Auf, in die letzte Runde


Samstagnacht galt es dann nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und die letzte Hürde „Siebengebirge“ zu nehmen. Und auch das schafften beide und so liefen sie erschöpft, verdreckt und mental am Limit am frühen Sonntagmorgen in Bonn auf dem Marktplatz ein und sorgten bei manchem Frühaufsteher für ungläubige Blicke. Sie haben ihr großes Ziel erreicht, genau wie 28 andere. Und beide sind sich einig: „Wo 320 km gehen, da geht noch mehr.“ Wer Lust hat, es selbst zu versuchen...

Die 2. Auflage startet vom 18. bis 22.06.2014.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Stellenanzeige +
Weitere Berichte

Das Farbdesign erinnert laut Polizei stark an den Marvel-Held.

Polizei bittet um Hilfe: Wer hat das „Iron Man“-Motorrad gesehen?

Bonn. Unbekannte haben in der vergangenen Woche ein auffälliges BMW-Motorrad in der Bonner Nordstadt entwendet. Bei dem Zweirad handelt es sich um ein Fahrzeug, das nicht fahrbereit ist, da wesentliche Teile des Motors fehlen. Das Vorführmodel, welches dem Typ „1200 GS Adventure“ entspricht, wurde in der Zeit zwischen Donnerstag (11.08.2022), 18:30 Uhr bis Freitag (12.08.2022), 08:00 Uhr vor einem Autohaus auf der Vorgebirgsstraße entwendet. mehr...

Die Polizei sucht diesen Tatverdächtigen, der an einem Raubdelikt in Bonn beteiligt gewesen sein soll. Zusätzlich wird ihm ein Tankbetrug in Rennerod vorgeworfen.

Foto-Fahndung: Wer kennt diesen Mann?

Bonn. Nach einem Raubdelikt am Bonner Friedensplatz am 23.07.2022, in dessen Folge auch ein Skoda Octavia von der Wohnanschrift des Opfers gestohlen wurde, hatten die Ermittler des Kriminalkommissariats 13 der Bonner Polizei die Ermittlungen gegen mehrere unbekannte Männer aufgenommen. Einer der Unbekannten war am 25.07.2022 schließlich mit dem Fahrzeug bei einem Tankbetrug an der Bundesstraße in Zehnhausen bei Rennerod (Rheinland-Pfalz) von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. mehr...

Anzeige

Eine Mitarbeiterin der kreiseigenen Vulkanpark GmbH soll mehr als 400.000 Euro veruntreut haben

Kreis MYK: SPD erhebt schwere Vorwürfe wegen Veruntreuung

Andernach/Mayen/Kreis MYK. „Unser Antritt muss es sein, Schaden vom Kreis fernzuhalten und diesen ungeheuerlichen Vorgang öffentlich zu machen! Schließlich handelt es sich um veruntreute Steuergelder, die an anderer Stelle fehlen“, sagt Achim Hütten, Fraktionsvorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion. „Im Kreishaus passieren gravierende Fehler! Wir können es nicht länger hinnehmen, dass Landrat, CDU... mehr...

Westerwälder Vogelfreunde

Vogelschau

Wirges. Am 1. und 2. Oktober bieten die Westerwälder Vogelfreunde Wirges e.V. im Rahmen ihrer Vogelschauen hautnahe Begegnungen mit der Vogelwelt und begeistern Jung und Alt. Nicht nur zahlreiche exotische Vogelarten werden in der Sonnenberghalle in Helferskirchen präsentiert – die Besucher erwartet auch ein interessantes Begleitprogramm. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
Aufmerksamer Bürger:
Nun ja, da hätte man noch dazu schreiben können, dass es sich um einen Rolls Royce gehandelt hat, der da seit der Flut im Urzustand rumsteht. Wie so einige andere Autos auch. Wie das sein kann würde mich auch mal interessieren, wo ist da das Ordnungsamt was da mal vorher eine Gefahr für die öffentliche...
G. Friedrich:
Keine Kameras ? Kein Dienstpersonal, Wachen- irgendwas ? Nichts brennt von alleine in einer Garage....
juergen mueller:
Nachtrag: Weder vertikales noch horizontales "Stadtgrünchen" erfüllen die Voraussetzungen dafür, was man mit einem Beitrag zum Klimaschutz, Lebensqualität, Gesundheit etc. auch nur annähernd in Verbindung bringen könnte. Konstruktives Denken ist nicht jedem gegeben, auch den Freien Wählern offensichtlich...
juergen mueller:
Verkehrtes Denken "Freie Wähler". Jeden Tag werden in Deutschland ca. 60 Hektar Flächen verbraucht, in Siedlungs- u. Verkehrsfläche umgewandelt (auch in u. um Koblenz). Über die Hälfte davon versiegelt Versiegelung sorgt dafür, dass es in Städten wärmer ist/wird. Versiegelte Flächen z.B. verdunsten...
Tobi:
Guter Bericht. Schade, dass das Rote Kreuz bzw. Rettungsdienst oft bei den Berichten nicht benannt wird....
Service