SPD Weitersburg
Windkraftplanung wird kritisch gesehen
Weitersburg. Windräder in Weitersburg? Bisher hat noch kein Anlagenbetreiber konkretes Interesse geäußert. Das muss nicht so bleiben. Daher plant die Verbandsgemeinde derzeit die Ausweisung von Konzentrationsflächen für die Windenergie. Ein erster Entwurf zur Fortschreibung des Flächennutzungsplanes zum Thema Windenergie wurde am 30. November im Rathaus der Verbandsgemeinde vorgestellt. Daran anschließend hatten die Bürger fünf Tage Zeit, ihre Anregungen oder Bedenken vorzubringen.
Wie man auf dem Übersichtsplan erkennt, werden große Teile der Gemarkung Weitersburg als Konzentrationsfläche für die Windenergie vorgeschlagen. Nicht nur der Wald hinter der Schutzhütte Schau-ins-Land, sondern auch Bereiche zwischen Schau-ins-Land und dem Wüstenhof werden als Konzentrationsfläche dargestellt. Eine von der Verbandsgemeinde erstellte Landschaftsbildanalyse zeigt deutlich, dass eine Umsetzung der Planung zu einer starken Beeinträchtigung des Landschaftsbilds führt.
Die Weitersburger SPD ist der Auffassung, dass die Größe der Flächen für die Windenergie in Weitersburg grundsätzlich stark reduziert werden sollte und insbesondere die wohnortnahen Bereiche als Standort ausgeschlossen werden müssen. Zudem sollte der Lebensraum des geschützten Rotmilans im Bereich des Meerbach- und Wüstenbachtales nicht als Windkraft-Fläche ausgewiesen werden. Auf das Vorkommen dieser windkraftsensiblen Art wurde die VG-Verwaltung bereits von Weitersburger Sozialdemokraten hingewiesen.
Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass die Ortsgemeinde eine entsprechend kritische Stellungnahme gegenüber der Verbandsgemeinde, die für den Flächennutzungsplan zuständig ist, abgibt. Wir hoffen, dass sich die CDU und die FWG Weitersburg dieser Auffassung anschließen, so dass eine solche Stellungnahme mehrheitlich beschlossen wird. Auch wenn wir die Energiewende begrüßen, sind wir dennoch der Auffassung, dass Windkraftanlagen an den wirklich windigen Standorten des Landes Rheinland-Pfalz konzentriert werden sollen. Der Bau weniger Anlagen in Weitersburg führt zu der eigentlich nicht erwünschten „Verspargelung“. Weiterhin muss man bedenken, dass zwar heute mit den Anlagen Geld verdient werden kann, je nach Entwicklung der Förderung sind die Einnahmen jedoch unsicher. Einmal errichtete Anlagen bestehen sehr lange Zeit.
Wer die beeindruckenden Bilder der Landschaftsbildanalyse einsehen will, findet einen Link zu dem Gutachten auf www.spd-weitersburg.de.
Pressemitteilung
der SPD Weitersburg
Blick vom Wüstenhof Richtung Schau-ins-Land (aus Landschaftsbildanalyse der VG).
Artikel melden
Windpark für Bad Hönningen: Flächenpachtvertrag unterzeichnet
- Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Wie gut ist der Kreis Ahrweiler auf künftige Katastrophen vorbereitet?
- Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
Aktivierende Morgenwanderung rund um die Brauselay in Cochem 2026
- Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf
Freizeit ist Helferzeit
Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.
Weiterlesen
Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.
Weiterlesen
Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort
17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand
Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.
Weiterlesen
