Allgemeine Berichte | 19.11.2013

Probewochenende des Musikverein Niederwerth in Limburg

Wir waren dann mal weg, sind aber auch schon wieder da

Wir waren dann mal weg, sind aber auch schon wieder da

Vallendar. Der 1. Advent naht und somit rücken auch unsere Konzerte in hörbare Nähe. Um für sie auch in diesem Jahr die Konzerte wieder zu einem echten Hörgenuss werden zu lassen, bereitete sich der Musikverein Niederwerth am letzten Wochenende in Limburg intensiv auf die bevorstehenden Konzerte vor. So traf sich die gesamte hochmotivierte Mannschaft am Freitagnachmittag am allseits bekannten Werther Treffpunkt „Cossis Eck“ um zusammen den Weg in das benachbarte Bundesland „Hessen“ anzutreten. Nachdem auch der letzte Musiker eingetroffen war, ging es los. Ein ganzer Tross von Autos, inklusive Musikern und Instrumenten setzte sich fast pünktlich Richtung Limburg in Bewegung. Unser 2. Vorsitzender Kai-Uwe und unsere Kassiererin Brigitte waren schon vorgefahren um letzte Absprachen mit den Herbergseltern zu treffen und die Zimmerschlüssel in Empfang zu nehmen. Und da war es schon das erste Problem: Die Jugendherberge hatte ein Zimmer zu wenig für uns reserviert. Vielleicht können Sie sich das Gesicht unseres 2. Vorsitzenden vorstellen, der auch in diesem Jahr wieder das Probewochenende vorbereitet hatte. Nach kurzer Absprache mit den Herbergseltern, war aber auch das geklärt und die vorbestellte Anzahl an Zimmern stand bereit. Ja und dann waren sie da, 35 hochmotivierte Musiker und ein Dirigent mit Koffern und Instrumenten und jeder mit den gleichen Fragen im Gesicht, wo ist mein Zimmer und wo sind meine Zimmergenossen, wer macht mein Bett, wo gibt es hier Bettwäsche, wo proben wir, wohin mit den Instrumenten, kann ich nicht doch in dem Zimmer wo der … schläft noch wechseln usw. usw. Sie kennen bestimmt solche Situationen und da denkt man dann als Vorstand: Was wäre der Verein ohne uns Ehrenamtliche? Unser 2. Vorsitzender beantwortete geduldig alle Fragen und die Zimmerschlüssel wurden ausgegeben.

Nach einer kurzen Ansprache, erst Zimmer beziehen, Betten machen und anschließend die Instrumente aufbauen, denn um 18.00Uhr sollte es zum Abendessen gehen. Zimmer beziehen und Betten machen, war relativ schnell erledigt, aber dann, sie glauben ja gar nicht was so ein Musikverein alles an Instrumenten auf so ein Wochenende mitnehmen muss. Schlagzeug, Pauken, Röhrenglocken, Xylophon, Trompeten, Tuba usw. usw. Manche unserer Musiker waren direkt mit mehreren Instrumenten angereist. Nun ja, wir haben es dann doch geschafft, alles für die erste Probe nach dem Abendessen vorzubereiten. Noch während des Abendessens, was wirklich klasse war (als Highlight gab es noch warmen Milchreis mit Zucker & Zimt), begrüßte der Vorstand nochmals die Musiker und gab den Tagesablauf bekannt. Dann war er da, der Moment, um sich voller Elan in die Probenarbeit zu stürzen. Denn ein Probewochenende bedeutet nicht nur Spaß, sondern ist auch mit harter Arbeit und Disziplin verbunden. Unser Dirigent Pascal Arens schaffte es beides auf eine besondere Art und Weise zu verbinden, wenn denn alle Musiker ihre Noten dabei gehabt hätten. Aber dann springt sie auf, unsere Notenwartin, kramt in ihren Stofftaschen und zaubert die fehlenden Noten hervor. Sollte dann noch eine Kopie gebraucht werden, muss halt der Kopierer der Jugendherberge herhalten. Nach knapp zweieinhalb stündiger Probenarbeit, schließlich spielte ja Italien gegen Deutschland, hieß es erstmal: „Genug für heute“, denn das gesellige Miteinander darf schließlich nicht zu kurz kommen. Alle Musiker ab ins Bistro, Fernseher an und schon lief sie an, die Party nach dem Probenstress, das, was so ein Probenwochenende eben ausmacht.

Ein bisschen Überzeugungsarbeit musste noch bei der Kassiererin geleistet werden, bis es dann das ein oder andere Freigetränk für jeden gab. An Schlaf war noch lange nicht zu denken, denn Musiker haben besonders gutes Sitzfleisch. Der Samstag, „Früh aufstehen“, „Früh stück“, „Früh musik“, denn um 9.00Uhr standen schon unsere Dozenten im Foyer der Jugendherberge.

Das Orchester teilte sich in die einzelnen Register auf, um mit ihren Dozenten in seperaten Räumen zu proben. In drei Stunden harter Satzarbeit kitzelten die Dozenten das Beste aus allen Musikerinnen und Musikern heraus. Es ist schon interessant, wenn aus jedem Raum eine andere Melodie erklingt. Besonders bei den Tuben, war es sehr leise, wenn der Dozent nur mit Lufttechnik arbeitete, ganz im Gegensatz dazu unsere Schlagzeuger und Rhythmiker. Immer am Set, immer laut. Ein Register hatte es besonders schwer getroffen, zweimal mit dem Dozenten umgezogen und zum Schluss im Speisesaal gelandet. Aber so sind wir halt. Wir versuchen immer das Beste heraus zuholen. An dieser Stelle sei unseren Dozenten und Pascal Arens für ihre hervorragende Satzarbeit recht herzlich gedankt.

Beim anschließenden Mittagessen waren alle zufrieden und schon ganz heiß darauf, das Gelernte in den anschließenden Gesamtproben umsetzen zu können. Während die Mitglieder des Jugendprojekts ihren Auftritt probten, hatten die restlichen Musiker noch etwas Zeit, um sich bei einer Tasse Kaffee zu regenerieren.

Nach einer kurzen Pause für das Jugendprojekt fanden sich alle Musiker wieder zur Gesamtprobe ein, und da war dann der Unterschied zu vorher deutlich hörbar. Stellen, die vorher noch holprig waren, bzw. gar nicht geklappt hatten liefen jetzt flüssiger. Der Fortschritt der einzelnen Register war deutlich hörbar! Auch das vermisste Lachen der Musiker war wieder vorhanden.

Hier und dort noch eine kleine Korrektur unseres Dirigenten Pascal Arens und drei Stunden Probe gingen wie im Fluge vorbei. Nach der Probe gab es ein üppiges Abendessen. Anschließend trafen sich die Aktiven im Bistro der Jugendherberge, um den anstrengenden Probetag in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen. Eine kleine Schar junger Musiker hatte noch soviel Elan, nach Limburg ins Kino zu fahren (Ich wäre dort eingeschlafen). Eine kleine Überraschung gab es aber noch. Unsere Kassiererin Brigitte und unsere Inaktive Anke waren in Limburg shoppen und ließen es sich nicht nehmen, für arme ausgehungerte Musiker noch ein Käse-Salzstangen-Chips Büffet anzurichten. Ja und was machen Musiker abends, wenn es gerade schön ist? Natürlich Musik. Schnell war eine kleine Combo gegründet und diverse Stimmungslieder in Es gespielt. Mann, waren die gut drauf! Irgendwann so gegen halb früh morgens war es aber dann vorbei mit der Kondition, alle Männer und Frauen in die Betten, ein letzter Rundgang des 2. Vorsitzenden durch den Schlaftrakt, alles ruhig, gute Nacht und Licht aus.

Am Sonntagmorgen blieb es relativ lange ruhig. Der Samstag hatte doch einige Spuren hinterlassen. Aber nachdem schon einmal die Betten abgezogen und die ersten Koffer schon mal gepackt waren, traf man sich im Speisesaal wieder, um gemeinsam das üppige Frühstück zu genießen. Anschließend wurden dann schon mal die Koffer in die Autos verladen und die letzte Gesamtprobe startete ein paar Minuten später. Bei der letzten Probeneinheit ging es noch mal darum, zu zeigen, was jeder während des Probewochenendes gelernt hatte. Unser Dirigent Pascal Arens war nach Abschluss der letzten Probe sehr zufrieden und dankte allen aktiven Musikerinnen und Musiker für ihr Engagement und Durchhaltevermögen.

Nachdem der Probenraum wieder auf Vordermann gebracht wurde, die Notenwartin ihre Noten wieder in ihre Stofftaschen gepackt hatte, das Leergut gezählt war, ging es zum gemeinsamen Mittagessen. Pizza stand auf dem Plan. Genau das, was gestresste Musiker brauchen. So ging es zu Ende, unser Probewochenende und alle Werther Musiker sind wieder wohlbehalten zurückgekehrt, um Ihnen am ersten Adventswochenende zu zeigen, was ein solches Probewochenende bewirken kann.

Ein besonderer Dank an dieser Stelle, gilt den Aktiven des Musikverein Niederwerth, dass sie sich die Zeit genommen haben, um zusammen mit unserem Dirigenten Pascal Arens das Probewochenende zu einem Erfolg werden zu lassen. Danke allen fleißigen Organisatoren und Helfern des Probewochenendes und natürlich unserem 2. Vorsitzenden Kai-Uwe, der wie immer das gesamte Wochenende durch ruhige Fahrwasser geleitete. Also liebe Leser, seien sie gespannt auf unsere Adventskonzerte am 30.11. und 01.12.2013. Kommen sie mit dem Musikverein Niederwerth auf eine abenteuerliche Weltreise von der schönen Rheininsel Niederwerth durch ganz Europa bis nach Amerika. Kartenbestellungen werden bei unserem 2. Vorsitzenden Kai-Uwe Kopp Tel.0261 64173 oder per Email 2vorsitzender@musikverein-niederwerth.de oder persönlich im Rosenweg 15 auf Niederwerth, entgegen genommen.

WIR FREUEN UNS AUF SIE.

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