Allgemeine Berichte | 20.08.2015, 08:09 Uhr

Theatergemeinde Wachtberg

Alltagsszenen und nicht Alltägliches bei Monique Jacquemin

Die die großformatige Malerei trägt den Titel „Gefangen – Befangen“. Privat
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Wachtberg-Niederbachem. Die Französin Monique Jacquemin offeriert in den diesjährigen Wachtberger Kulturwochen wieder ein „Offenes Atelier“.

Wer die neu in Niederbachem niedergelassene „Galerie MoJa“ letztes Jahr bereits besucht hat, wird nun überrascht sein, denn zu den schön ausgebauten Galerieräumen ist inzwischen ein großer Ausstellungsraum in der ehemaligen Scheune hinzugekommen. Die Künstlerin selbst zeigt in der Galerie ihre Bilder, eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten. Sie verwendet dafür vor allem Acryl auf Leinwand, teilweise auch Pastellkreiden auf Papier.

Ihre Vorliebe gilt der Darstellung von Landschaften und Alltagsszenen, wie zum Beispiel eine Szene im Hafen von St. Tropez oder die einer Straße, auf der Musiker und tanzende Frauen zu sehen sind.

Als Gast-Künstler ist, wie bereits im vergangenen Jahr, der Adendorfer Künstler Uli Stössel mit von der Partie. Er zeigt seine neuesten Werke, interessante Hinterglasmalereien.

Jacquemins Mann, Michael Ansorge, scheint sich mehr der Installation verschrieben zu haben, er zeigt eher nicht Alltägliches. So fällt in der Halle das Mobile aus Ästen auf, das, fast meditativ, über dem Boden schwebt. Und auch die großformatige Malerei entpuppt sich auf den zweiten Blick als eher ungewöhnlich, bildet doch den Untergrund für das abstrakte Farbenspiel eine Vielzahl von aneinander geklebten Zeitungsseiten, verstärkt durch ein Vogelnetz und passend betitelt mit „Gefangen – Befangen“. Interessant sind auch Ansorges Holzobjekte, eingeritzt, mit der Kettensäge, wie er erklärt, zum einen als Druckstempel verwendet und zum anderen, roh, als Holzobjekt belassen.

Die Drucke präsentiert er gleich daneben – ein schönes Zusammenspiel. Die Ausstellung ist nochmals zu sehen am

Samstag/Sonntag, 22. bis 23. August jeweils von 11 bis 17 Uhr

Samstag/Sonntag, 29. bis 30. August, jeweils von 11 bis 17 Uhr

- Weitere Terminvereinbarung unter Telefon (01 73) 32 15 57 0 möglich. Mehlemer Straße 18c, Wachtberg-Niederbachem

Pressemitteilung

der Gemeinde Wachtberg

Die die großformatige Malerei trägt den Titel „Gefangen – Befangen“. Foto: Privat

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