Politik | 02.07.2015

CDU Kreisverbände Bonn/Rhein-Sieg

CDU begrüßt interkommunale Kooperation

Gutachten zur Entwicklung von gemeinsamen Gewerbeflächen setzt das richtige Signal

Rhein-Sieg-Kreis. Dem jetzt vorgelegten und vom Rhein-Sieg-Kreis beauftragten Gutachten zufolge benötigt die Stadt Bonn allein bis zum Jahr 2035 insgesamt 60 Hektar neue Gewerbefläche. Eine Zielmarke, die aus heutiger Sicht auf dem Bonner Stadtgebiet kaum erreichbar scheint. Tendenziell ist eine Bedarfsentwicklung aber auch für die Region insgesamt erkennbar, in der laut Gutachten zusätzlich 360 Hektar bis 2035 ausgewiesen werden müssten. In diesem Kontext unterstreichen die CDU Kreisverbände Bonn/Rhein-Sieg ihre in der Vergangenheit schon mehrfach erhobene Forderung, pragmatische Lösungswege zu einer regionalen Kooperation zu finden, von der alle beteiligten Kommunen profitieren können. „Nur durch die Einrichtung kommunenübergreifender Gewerbegebiete könne dem Potenzial in unserer prosperierenden Region wirklich Rechnung getragen werden. Dabei werden auch die umliegenden kreisangehörigen Städte und Gemeinden von einer solchen Entwicklung profitieren“, schließt sich Ashok-Alexander Sridharan, OB Kandidat der CDU Bonn, der Auffassung der CDU Kreisverbände an. Neben der reinen Flächenausweisung bedarf es aber auch eines gemeinsamen Managements.

So muss man sich mit der Möglichkeit zur Zerlegung der Gewerbesteuer auf der Grundlage bereits bestehender Normen befassen, um den übergreifenden Betrieb von Gewerbegebieten für alle Beteiligten attraktiv gestalten zu können. Das Gewerbesteuersplitting wird bei Photovoltaik- und Windkraftanlagen bereits sehr erfolgreich angewendet. Zudem bedarf es einer regionalen und kontinuierlichen Moderation dieses wichtigen Entwicklungsprozesses. Vor diesem Hintergrund begrüßt Sridharan das Angebot von Landrat Sebastian Schuster (CDU) ausdrücklich, dass der Kreis bei der Ausweisung, der Erschließung und beim Betrieb gemeinsamer Gewerbegebiete mehr Verantwortung bei der Moderation, mit dem Blick auf das große Ganze, übernehmen wolle. „Eine zügige Umsetzung solcher Vorhaben in enger Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine angemessene Weiterentwicklung der Region Bonn-Rhein-Sieg.“, so Sridharan weiter.

Pressemitteilung

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