Politik | 21.08.2015, 09:00 Uhr

UWG-Medien-Information Nr. 19-2015 vom 08. August

Ehrenmal-Renovierung

Wachtberg-Berkum. Die von der Ratsmehrheit längst beschlossene Ehrenmal-Renovierung am Wachtberg scheint an der SPD im Ländchen mal wieder vorbei gegangen zu sein. Diesen Eindruck muss man haben, wenn man die jüngste Presseerklärung der Wachtberger SPD dazu vor Augen hat. Der stellvertretende Fraktions-Vorsitzende der UWG, Wilfried Laupert, erklärt dazu weiter: „Zur Erinnerung: Das WachtbergDenkmal wurde seit 2007 aufwendig – insbesondere die Kapelle – für rund 50 000 Euro grundlegend erneuert und ist so der Wachtberger Bevölkerung als Gedenkstätte für die kommenden Jahrzehnte erhalten worden. Weitere 16.000 Euro für die Verschönerung der Gedenkstätte haben UWG, CDU, FDP und UW für das kommende Jahr beschlossen. Dazu zählt auch die bessere Sichtbarmachung von Namen und Schriftzügen an den Gedenksteinen der Gefallenen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Der Schutz vor Starkregen und Hochwasser, die Aufnahme von Flüchtlingen, der Ausbau des ÖPNV und andere wichtige Pflicht-Maßnahmen lassen derzeit keine anderen kassenwirksamen Entscheidungen zu. Damit müssen wir alle in Wachtberg leben.“ Anderslautende Aussagen von der Wachtberger SPD sind leider als realitätsfernes Sommertheater einzustufen. Die SPD möchte wieder Geld für freiwillige Aufgaben ausgeben, das nicht da ist. Sie sollte sich besser den dazugehörigen sinnvollen Entscheidungen von UWG, CDU, FDP und UW anschließen und ihren Blick besser für die finanzpolitischen Prioritäten in Wachtberg schärfen. Die Verschönerungsarbeiten am Wachtberg-Denkmal sind ohnehin eine beschlossene Sache. Von einer angeblichen „Blockade“ kann also gar keine Rede sein. Alle Ausgabepositionen werden im Rathaus auf den Prüfstand gestellt, um einen für unsere Kommunalpolitik fatalen Rutsch in die fremd bestimmte Haushaltssicherung und gravierende Steuererhöhungen in Wachtberg zu verhindern. Die dazugehörigen Entscheidungen sind oft nicht populär aber dafür ehrlich und nachvollziehbar. Deswegen wird die UWG die erforderlichen Fakten für die Meinungsbildung auch weiter klar und nachvollziehbar aufzeigen. Das Gedenken an die Opfer der Kriege und Gewaltherrschaft findet ohnehin vorwiegend an den Erinnerungsstätten der Wachtberger Ortsteile statt. Somit kann von einer unaufschiebbaren Maßnahme keine Rede sein. Die UWG setzt sich weiter für eine sinnvolle Erinnerungskultur in Wachtberg ein. Das Tempo dazu bestimmen aber die Zwänge und Realitäten im Haushalt. Weitere Informationen/Kontakt: Unabhängige Wählergemeinschaft Wachtberg, Fraktion im Rat der Gemeinde Wachtberg, Fraktionsvorsitzender: Joachim Mittweg, Brunnengarten 1a Wachtberg-Berkum Tel. (02 28) 94 37 85 94 - (01 76) 41 88 32 49 E-Mail: mittweg@uwg-wachtberg.de https://www.facebook.com/UWGWachtberg http://www.uwg-wachtberg.de

Pressemitteilung UWG Wachtberg

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