Politik | 04.02.2014

Konzept zur Realisierung eines Kunstrasenplatzes in Niederbachem beschlossen

Ein Schritt zur fairen Sportstruktur

Auf dem Niederbachemer Ascheplatz wird Kunstrasen verlegt.privat

Wachtberg. Ein seit zwei Jahrzehnten von der SPD gefordertes Sportentwicklungskonzept für die Gemeinde Wachtberg ist jetzt endlich im Sportausschuss vorgestellt worden. Zu den Eckpunkten des von Prof. Lutz Thieme vom Institut für Sportmanagement und sportmedizinische Technik der Hochschule Koblenz vorgestellten Konzeptes zählen z.B. die Umwandlung der Aschenplätze in Niederbachem, Villip und Adendorf zu sogenannten Kunstrasenplätzen. Die drei Alt-Plätze werden den Plänen zufolge wohl künftig zusammen mit den bespielten Kunstrasenplätzen in Pech und Berkum unter dem Dach eines „Betriebes gewerblicher Art“ betriebswirtschaftlich geführt. Diese Unternehmenskonstruktion ermögliche dann endlich finanziellen Spielraum über die sogenannte Sportpauschale des Landes zur Förderung anderer bisher unzureichend finanzierter Sportarten in Wachtberg. Die Gelder der Sportpauschale fließen bis jetzt hauptsächlich in den Wachtberger Vereinsfußball. Die sportpolitische Sprecherin und Bürgermeisterkandidatin, Renate Offergeld (SPD), erklärte dazu: „Das Sportstättenentwicklungskonzept ist seit über 20 Jahren in Wachtberg überfällig. Vereine und Sportler verlangen zu Recht länger moderne Sport-Strukturen in unserer Gemeinde, die sich finanziell nicht nur auf den Fußball ausrichten. Ein fairer Einsatz der knappen Mittel erhält zudem den gewünschten Sportfrieden in Wachtberg.“ Die Gemeinde-Verwaltung wurde mit Blick auf die Anlage weiterer Kunstrasenplätze beauftragt, einen „Runden Tisch“ einzuberufen, entsprechende Planungen vorzulegen und in die mittelfristige Finanzplanung aufzunehmen. Zudem soll eine Konferenz aller Sportvereine, Schulen und Kitas etc. in Wachtberg einberufen werden. Ziel ist die mögliche Gründung eines Gemeindesportbundes. SPD-Ratsfrau Renate Offergeld fügte hinzu: „Diese Strategie stimmt mit unseren langjährigen Forderungen überein. Auf die Verwaltung kommt nun bei der Umsetzung der politischen Vorgaben eine Menge Arbeit zu. Dabei müssen die geplanten Maßnahmen insbesondere die angespannte Haushaltslage der Gemeinde berücksichtigen.“ Das vorgestellte Konzept steht der Bürgerschaft zur Einsicht auf der SPD-Homepage www.spd-wachtberg.de zur Verfügung. Renate Offergeld: „Bürger und Sportinteressierte können sich dort jetzt umfassend informieren.“

Pressemitteilung der

SPD Gemeinde Wachtberg

Auf dem Niederbachemer Ascheplatz wird Kunstrasen verlegt.Foto: privat

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