Gemischter Chor Concordia Nova Niederbachem
Ein denkwürdiger musikalischer Abend
Grandioses Konzert in der Aula des Berkumer Schulzentrums unter Leitung von Christian Lang mit Unterstützung hervorragender Solisten
Berkum. Mit einem grandiosen Konzert begeisterte der Gemischte Chor „Concordia Nova“ des MGV „Concordia“ Niederbachem sein Publikum in der ausverkauften Aula des Berkumer Schulzentrums. Dabei wagte sich das 40-köpfige Ensemble unter der Leitung von Christian Lang an ein sehr komplexes Thema, das Verhältnis von Männern und Frauen zueinander. „Frauen! - Männer! Was man weiß, was man wissen sollte…“, lautete der Titel des denkwürdigen musikalischen Ereignisses mit Liedern verschiedenster Epochen und Stilrichtungen. Alle Stücke hatten eines gemeinsam: die Beschäftigung nämlich mit der Geschlechterbeziehung - und doch kamen sie am Ende nicht zu einem eindeutigen Ergebnis. Mit einem interessanten Ansatz versuchte der gemischte Chor „Concordia Nova“, Licht in das Dunkel zu bringen. Er begleitete ein Paar musikalisch durch die Jahre ihre Partnerschaft, vom ersten Kennenlernen bis zur greifen Beziehung, durch gute und durch schlechte Zeiten. Dazu gehörte Rockmusik ebenso wie Chanson, Schlager, Musical und Klassik. Lieder, in denen sich die einzelnen Stationen der Gemeinsamkeit widerspiegelten. So erlebten die Zuschauer eine unterhaltsame und kurzweilige Show mit viel Augenzwinkern und natürlich einem Happy End.
Chorleiter als hervorragender Sänger
Immer wieder formierte sich der Chor neu auf der Bühne, um passend zum jeweiligen Liedtext die Männer- gegen die Frauenstimmen ausspielen zu können. Chorleiter Lang hatte sein Truppe bestens vorbereitet und trieb sie an diesem Abend zu wahren Höchstleistungen an. Dabei zeigte er ein ums andere Mal mit solistisch-theatralischen Einschüben, dass er auch selbst ein hervorragender Sänger ist. Unterstützung erhielten die Niederbachemer Sänger an diesem Abend gleich von mehreren Solisten und einem herausragenden Duett. Sänger und Gitarrist Christian Meringolo hauchte James Browns „It’s a man’s world“ neues Leben ein, der Sänger Lismano Biricotti glänzte mit „Parami d’amore Mariu“ von Cesare Andrea Bixio, und Pianist Harald David Meyer ließ Felix Mendelssohn-Bartholdys „Hochzeitsmarsch“ und Edward Griegs „Hochzeit auf Troldhaugen“ auf virtuose Art und Weise erklingen. Ein Ereignis für sich war aber das Duo Ladislas Meyer-Landrut als Bassist und Sänger mit Leo Sheyner an der Gitarre, etwa bei Lionel Ritchies „Easy“ oder dem Queen-Hammer „We will rock you“ als vielversprechendem Konzertauftakt.
Eigengewächs Anna-Maria Wrobel sorgte mit Kurt Tucholskys „Ehekrach“ für wissendes Schmunzeln und hemmungsloses Gelächter im Publikum, das einen absolut vergnüglichen Abend erlebte. Ob mit „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, „Nur nicht aus Liebe weinen“ oder „Hinterm Horizont geht’s weiter“ - der Chor fand stets den richtigen Ton. Und am Ende stimmte auch das Publikum gerne mit ein bei der Reminiszenz „Man müsste noch mal 20 sein“.
