Politik | 13.05.2014

Europapolitische Diskussion in Adendorf mit Tine Hoerdum

„Europa neu denken“

Mehr Demokratie, weniger Bürokratie in der Daseinsvorsorge

Europa-Kandidatin Tine Hoerdum mit SPD-Bürgermeisterkandidatin Renate Offergeld.privat

Adendorf. Kürzlich diskutierte die für das Rheinland antretende SPD Europa-Kandidatin Tine Hoerdum (30) im Drehwerk in Adendorf mit Wachtberger Bürgern ihre Konzepte für mehr Demokratie und weniger Bürokratie in einer EU, die aller Zukunft sichert. Wasser, Energie, Bildung als zentrale Elemente von Daseinsvorsorge waren dabei Themen der Diskussion. Welchen Einfluss hat Europa darauf, wo ist der Nutzen, wo muss die Stimme der Gemeinden gestärkt werden? Im Dialog mit der Bürgermeisterkandidatin der SPD für Wachtberg, Renate Offergeld, und den Bürgern wurde deutlich, dass gerade mit Blick auf europaweite Ausschreibungsverfahren, die Entscheidungshoheit der Kommunen, wenn es um die Prioritätensetzung geht, gestärkt werden muss. Die Vision vom gemeinsamen Europa muss aus den Kommunen heraus wachsen. Hier muss das Subsidiaritätsprinzip greifen, müssen Regeln flexibler und weniger starr werden, damit die kommunale Selbstverwaltung nicht ausgehöhlt wird. Für einen sehr anregenden und interessanten Abend dankte Renate Offergeld Tine Hoerdum, verbunden mit der Hoffnung, dass mehr so engagierte junge Menschen sich aktiv für Europa einsetzen und arbeiten.

Pressemitteilung

der SPD Wachtberg

Europa-Kandidatin Tine Hoerdum mit SPD-Bürgermeisterkandidatin Renate Offergeld.Foto: privat

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