Allgemeine Berichte | 27.05.2014, 11:37 Uhr

FC Pech, Abteilung Tischtennis

Früh übt sich, was ein Meister werden will

Auf Alexander Janke (links) und Justus Hartmann kann die Tischtennis-Abteilung des FC Pech stolz sein.privat
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Pech. Lang ist der Weg bei den Mini-Meisterschaften des Deutschen Tischtennisbundes, vom Ortsentscheid über weitere Qualifikationsrunden auf Kreis- und Bezirksebene bis zum Verbandsfinale. Doch schließlich hatten es Justus Hartmann und Alexander Janke vom FC Pech geschafft und die ersehnte Teilnahme am Verbandsfinale des Westdeutschen Tischtennisverbandes erreicht. Mit bescheidenen Erwartungen und im Bewusstsein, auf die besten Qualifikanten aus ganz Nordrhein-Westfalen zu treffen, waren sie mit Eltern, Großeltern und Betreuern nach Recklinghausen angereist. Auftaktsiege in den Vorrundenspielen verhalfen ihnen, den vermeintlichen Respekt vor der starken Konkurrenz recht bald abzulegen und mit weiteren Erfolgen in die Endrunde einzuziehen.

In den dann folgenden Wettkämpfen konnten die beiden Youngster des FC Pech ihre Leistung beachtlich steigern. Dennoch musste Justus im Achtelfinale in einer recht spannenden Auseinandersetzung seinem Kontrahenten den Sieg überlassen. Mit großem Kämpferherz ließ er sich aber nicht entmutigen und erreichte in den weiteren Platzierungsspielen mit bravourös herausgespielten Erfolgen einen lobenswerten zwölften Platz.

Währenddessen konnte sein Vereinskamerad Alexander immer wieder den Tisch als Sieger verlassen, bis er schließlich ganz unerwartet im Finale stand. Die Verwirklichung des Traums, mit einem Sieg sogar das Bundesfinale zu erreichen, war zum Greifen nah. Aber vom gleichen Wunsch beseelt leistete sein Gegner erheblichen Widerstand. Nach einem rasanten Spiel mit häufig vom Applaus der zahlreichen Zuschauer begleiteten Ballwechseln musste Alexander letztlich die starke Leistung des Gegners anerkennen und ihm zum Turniersieg gratulieren.

Aus Pecher Sicht blieb resümierend festzustellen, dass die von Alexander und Justus erreichten Platzierungen bei Weitem die Erwartungen übertrafen. So konnte die Pecher Abordnung nach einem langen Turniertag recht zufrieden die Heimreise antreten. Dabei ließ sich auch der kleine Wermutstropfen gut verkraften, dass die beiden Jungs nach dem Reglement des Deutschen Tischtennisbundes im nächsten Jahr an dieser ausschließlich für Anfänger stattfindenden Mini-Meisterschaft nicht mehr teilnehmen können.

Auf Alexander Janke (links) und Justus Hartmann kann die Tischtennis-Abteilung des FC Pech stolz sein.Foto: privat

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