Politik | 23.10.2015

Kulturkreis Bonn

Gedenkstätte für Opfer des Nationalsozialismus

Stadt soll Vergangenheit bewahren

Bonn. Der Kulturkreis Bonn fordert Rat und Verwaltung der Stadt Bonn auf, für das Stadtmuseum Bonn und die Gedenkstätte für die Bonner Opfer des Nationalsozialismus eine dauerhafte Bleibe zu finden. Unabhängig von der Diskussion um die bauliche Gestaltung des Viktoriaviertels geht es darum, dass Museum und Gedenkstätte in der Stadt angemessen und mit ausreichend großer Ausstellungsfläche präsent sind. Eine Verlagerung der Gedenkstätte ins Stadthaus hält der Kulturkreis für unpassend und unwürdig. Die von der Verwaltung ins Spiel gebrachte Integration des Stadtmuseums ins LVR-Museum lehnt der Kulturkreis entschieden ab, da sie das Stadtmuseum in seinen Ausstellungsmöglichkeiten bis zur Bedeutungslosigkeit schrumpfen ließe. Derzeit gehört das Stadtmuseum Bonn zu den größten, aktivsten und renommiertesten Stadtmuseen im Rheinland. „Das muss so bleiben“, sagt Elisabeth Einecke-Klövekorn, die Sprecherin des Kulturkreises. „Eine Stadt, die sich nicht auf ihre Vergangenheit besinnt, hat keine Zukunft.“

Der Kulturkreis Bonn ist der Zusammenschluss von 61 Kulturfördervereinen mit insgesamt mehr als 25.000 Mitgliedern.

Pressemitteilung

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