Politik | 09.07.2013

Norbert Röttgen und Claudia Kemfert im Gespräch in Wachtberg

Generationenprojekt „Energiewende“

Blick auf das Podium im voll besetzten Wachtberger Limbachsaal – Norbert Röttgen, Thomas Radermacher, Claudia Kemfert (v.li.). privat

Wachtberg. Zu einer weiteren Veranstaltung im Rahmen der von Norbert Röttgen initiierten Reihe „Im Gespräch“ konnten der CDU-Bundestagsabgeordnete und die linksrheinischen CDU-Vorsitzenden - stellvertretend der Wachtberger Vorsitzende Stephan Zieger - jetzt die bekannte Energieökonomin Professor Dr. Claudia Kemfert und als Gesprächspartner den Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher begrüßen.

„Mir ist es wichtig, dass wir den Wahlkampf als eine besonders politische Zeit nutzen, um über wichtige Zukunftsfragen zu diskutieren“, so Norbert Röttgen in seiner Begrüßung. Nach den beiden ersten „Im Gespräch“-Veranstaltungen, in denen es um den Nahostkonflikt und die Zukunft der deutschen Landwirtschaft ging, stand in Wachtberg die Energiepolitik zur Diskussion.

„Die Energiewende ist nicht vom Himmel gefallen, sondern eine bewusste politische Entscheidung“, betonte Norbert Röttgen. „Wir wollen eine dezentral organisierte, auf Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit angelegte Energieversorgung schaffen, die nicht - wie die Kernenergie - mit unkalkulierbaren Risiken behaftet ist.“ Dass ein solches Projekt nicht in zwei Jahren zu realisieren ist, sei von Anfang an klar gewesen, so Röttgen: „Dies ist ein Generationenprojekt, das insbesondere in der Umbauphase Geld kostet, sich aber letztlich auszahlen wird.“

Welche immensen Chancen die Energiewende für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes bietet, erläuterte Professorin Kemfert den knapp Hundert interessierten Teilnehmern in ihrem Vortrag. Besonders betonte sie das große Engagement von Bürgerinnen und Bürgern: Über 40 Prozent der Investitionen kommen derzeit von Privatpersonen. Im Anschluss an ihre Ausführungen moderierte Kreishandwerksmeister Thomas Radermacher eine interessante Diskussion, in die er insbesondere auch die Position der heimischen Handwerksbetriebe einbrachte.

Pressemitteilung der

CDU-Kreisverband Rhein-Sieg

Blick auf das Podium im voll besetzten Wachtberger Limbachsaal – Norbert Röttgen, Thomas Radermacher, Claudia Kemfert (v.li.). Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Ralf Schweiss
Dauerauftrag 2026
80 Jahre Sportverein 1946 Kripp e. V.
80 Jahre SV Kripp
Titel
Anzeige GT Worl 2026
Rückseite o. B. Vorauskasse
50% Sommeraktion
Empfohlene Artikel
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Trinkwasserbrunnen, die auch für Wachtberg sehr gut geeignet wären
68

Wachtberg. Die extremen Hitzeperioden in diesem Jahr, die sich infolge des eingetretenen Klimawandels wohl dauerhaft einstellen dürften, haben die Wachtberger Parents for Future erneut auf den Plan gerufen. Nach drei Jahren verwaltungsinternem Stillstand mahnen sie die Wiederbelebung eines dort offensichtlich versandeten Bürgerantrags an. Danach wurde angeregt, in zentralen Orten, namentlich auf dem Vorplatz des Henseler Hofs in Niederbachem, Trinkwasserbrunnen für die Bevölkerung aufzustellen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Eine kilometerweit sichtbare Rauchwand über den dichten Wäldern der Eifel.
2308

Allgemeine Berichte

Großbrand in der Vordereifel

Langscheid / Vordereifel. Es sind Bilder, die sich tief in das Gedächtnis der Region einbrennen werden: Eine kilometerweit sichtbare Rauchwand über den dichten Wäldern der Eifel, Hubschrauber im Dauereinsatz und Hunderte erschöpfte, aber unermüdlich kämpfende Menschen in schwerer Montur. Was am Freitagvormittag, den 14. August 2026, als vermeintlich kleiner Vegetationsbrand zwischen Langenfeld und...

Weiterlesen