Allgemeine Berichte | 28.01.2016

Vorbildlicher Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Bürgergesellschaft

Größter Wissenschaftsladen weltweit

Ministerin Schulze zeichnet WILA Bonn als „Ort des Fortschritts“ aus

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Dr. Anke Valentin und Brigitte Peter (Geschäftsführerinnen des WILA Bonn e.V.) enthüllen das Auszeichnungsschild „Ort des Fortschritts“ (v.l.).Norbert Steinhaus

Bonn, Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat den Wissenschaftsladen Bonn (WILA Bonn) als „Ort des Fortschritts“ ausgezeichnet. „Der Austausch zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft spielt bei der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen eine entscheidende Rolle“, sagte die Ministerin. „Der Wissenschaftsladen Bonn geht hier voran: Seit über 30 Jahren engagiert sich der Verein dafür, dass Bürgerinnen und Bürger wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen und Fortschritt gestalten können.“

Mit 35 festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist der Wissenschaftsladen Bonn der größte von mehreren Hundert Science Shops weltweit. Der gemeinnützige Verein nimmt sich in seinen Projekten und Veranstaltungen gesellschaftlicher Herausforderungen an wie dem Klimawandel, der Energiewende, dem Erhalt der biologischen Vielfalt, dem Flächenverbrauch oder der nachhaltigen Entwicklung des Arbeitsmarktes. Brigitte Peter, Geschäftsführerin des WILA Bonn: „Wir möchten Bürgerinnen und Bürger in diesen zentralen Zukunftsthemen handlungsfähig machen, indem wir Wissen vermitteln und ihnen Wege aufzeigen, sich zu engagieren.“ Ebenso wichtig ist dem WILA Bonn, die Fragen, Anregungen und Themen der Bürgerinnen und Bürger in die Hochschulen zu tragen.

Planspiele für Jugendliche, Wissenschaftscafés, Online-Plattformen, Computerspiele, Fortbildungen oder Kommunikationskonzepte – mit vielfältigen Methoden versucht der WILA Bonn, Wege aufzuzeigen, um Menschen zum Handeln zu bewegen. So erarbeitet der WILA Bonn derzeit etwa gemeinsam mit Partnern ein Computerspiel für Mädchen zum Thema erneuerbare Energien. Im europaweiten Projekt SPARKS beteiligt er sich beispielsweise an der Entwicklung einer interaktiven Wanderausstellung zu Big Data in Medizin und Gesundheitswesen.

Gefördert werden die Projekte des Wissenschaftsladens Bonn vor allem von der EU, Bundes- und Landesministerien sowie von Stiftungen. In Bonn selbst ist der WILA Bonn mit seinem Bildungszentrum zur beruflichen Fortbildung, dem Bewerbungscafé, der Grünen Spielstadt und dem „Internationalen Garten“ präsent.

Die Auszeichnung „Ort des Fortschritts“ ist Teil der Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“. Die drei Ministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau vergeben sie an Einrichtungen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. Gewürdigt werden Projekte, die die Lebenswelt der Menschen spürbar verbessern. 144 Orte hatten sich um die Auszeichnung „Ort des Fortschritts 2015“ beworben, 31 wurden ausgewählt.

Pressemitteilung des WILA Bonn

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Dr. Anke Valentin und Brigitte Peter (Geschäftsführerinnen des WILA Bonn e.V.) enthüllen das Auszeichnungsschild „Ort des Fortschritts“ (v.l.).Foto: Norbert Steinhaus

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