Politik | 11.06.2013

UNABHÄNGIGE WÄHLERGEMEINSCHAFT WACHTBERG

Kindergartenplätze in Wachtberg-Berkum so bald wie möglich

Wachtberg. Den Hilferuf einer jungen Familie aus Berkum, der im Ort zur Zeit kein Kindergartenplatz angeboten werden kann, möchte die UWG nicht ungehört lassen. Zumal davon ausgegangen werden kann, dass viele Familien unter denselben Problemen in der Gemeinde Wachtberg leiden: Hoher Fahrkosten- und Zeitaufwand.

Auch aus Umweltschutzgründen wollen Eltern ihre Kinder lieber zu Fuß in den Kindergarten bringen. Diese berechtigten Anliegen nimmt die UWG zum Anlass, in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bildung, Generationen, Sport, Soziales und Kultur den Antrag zu stellen, dass durch die Aufstellung von Containern, die auch gemietet werden können, auf dem Gelände des Schulzentrums Berkum kurzfristig Abhilfe geschaffen wird. Der Standort Schulzentrum eignet sich nach Auffassung der UWG besonders gut wegen des vorhandenen Spielplatzes, der Nähe zur Sporthalle, dem Schwimmbad und der Grundschule.

Mit letzterer wäre aus räumlichen Gründen die Zusammenarbeit zwischen den schulreifen Kindergartenkindern und Schulkindern einfach zu organisieren. Nach Aussage der Verwaltung stehen etwa 60 U3 beziehungsweise Ü3-Kinder auf der Warteliste. Dies ist ungerecht und keinesfalls akzeptabel. Die Familien die vor Jahren Grundstücke im Neubaugebiet „Alte Gasse/ Oberdorfstraße“ kauften, weil im Bebauungsplan ein Kindergarten vorgesehen war, wurden von der Gemeindeverwaltung maßlos enttäuscht. Im Verlauf des Bebauungsplanverfahrens konnten die Zusagen nicht gehalten werden da die Gemeinde diese Auflage vertraglich mit dem Bauträger nicht durchsetzen konnte. Der rechtsgültige Bebauungsplan weist daher keine Flächen für Kindergärten aus, aber die Kaufentscheidungen waren schon gefallen. Unnötige Kosten und erschwerte Aufwände müssen daher die betroffenen Familien bisher selber tragen. Die gesamte Situation wird als familienunfreundlich erfahren. Die UWG-Fraktion ist der Meinung, dass die Gemeinde schnellstmöglich für Abhilfe sorgen muss und setzt sich für die Familien ein.

Pressemitteilung der

Unabhängigen Wählergemeinschaft Wachtberg

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