Lokalsport | 11.11.2014, 11:42 Uhr

SV Wachtberg rettet 2:2 im Spitzenspiel gegen TuRa Oberdrees

SV Wachtberg bleibt Spitze

Käthe Bruckschen im Zweikampf mit einer Gegenspielerin.Privat
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Wachtberg. Während die meisten der 100 Zuschauer im Berkumer Waldstadion in der 82. Minute gebannt auf den Elfmeterpunkt vor der Südkurve starrten, drehten einige Wachtberger Protagonisten dem packenden Geschehen den Rücken zu, als Käthe zum Strafstoß antrat. Engin Misir räumte nach dem Spiel ein , „zu Gott gebetet zu haben, als Käthe Bruckschen zum Elfmeterpunkt schritt“. Des Trainers Flehen wurde jedenfalls, von wem auch immer, erhört: Die blonde Schöne traf kurz vor Schluss zum Ausgleich und es reichte zumindest zu einem halben Happy End. Im, zum Endspiel um Platz eins, hochgejazzten Spitzenspiel gegen Tura Oberdrees schafften die Berkumer ein hart erkämpftes 2:2 (1:1) Remis mit der Folge, dass das Duell um den so begehrten Tabellenrang in eine weitere Runde geht. Der Abstand der Berkumer auf Oberdrees beträgt weiterhin vier Punkte. Die Wachtberger durften sich zumindest als gefühlte Sieger nach dem Ausgleich erachten, da Oberdrees in der 65. Minute schon das scheinbar entscheidende 1-2 erzielte. Bereits in der dritten Minute brachte Torjägerin Christina Harzen die Roten in Führung. Die TuRa konnte aber kurz vor der Pause ausgleichen. Doch mit einem geschickten Wechsel hauchten die Trainer ihrem schwächelnden Team neue Lebensgeister ein. Man stellte Johanna Lange Brandenburg in die Spitze, und in der 82. Minute war es Johanna LB, die nach Zuspiel von Nina Dielmann nur per Notbremse gestoppt werden konnte. Der Schiedsrichter zeigte auf den Elfmeterpunkt. Kurz darauf schritt Käthe B. zur Tat und verwandelte riskant, aber chirurgisch genau. „Zwischen Ball und Pfosten hat kein Blatt Papier mehr gepasst“, wie Vater und Trainer Werner Bruckschen nachher feststellte.

Während sich die Oberdreeser in erster Linie darüber ärgerten, einen vielversprechenden Matchball um Platz eins vergeben zu haben, erfreuten sich die Wachtberger an ihrer Moral. „Wir sind wahnsinnig stolz auf die Mannschaft, dass sie noch einmal so zurückgekommen ist“, sagten das Trainergespann Bruckschen/Misir.

Nächste Woche geht es zum Tabellenzweiten TUS Roisdorf, Anstoß um 12 Uhr.

Es spielten: Ersöz, Leist, Osterholt, Ratuschny, Thomas, Dielmann, Lange-Brandenburg, Bruckschen, Briese, Benedik, Zedler, Harzen, Stamm, Neuendorf-Sand.

Käthe Bruckschen im Zweikampf mit einer Gegenspielerin.Foto: Privat

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