Kritik an Energieprämie
Senioren-Union kritisiert 1.000 € Energieprämie
aus Wachtberg
Wachtberg. Dr. Dieter Braun, Vorsitzender der Senioren-Union des Rhein-Sieg-Kreises, zu dem rechts- und linksrheinisch insgesamt 16 Vereinigungen gehören darunter u.a. die Senioren-Union Wachtberg, äußert sich zu den Plänen der Bundesregierung, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten bis zu 1.000 € steuerfrei zahlen können, um die höheren Energie- und Spritpreise abzufedern.
„Diese Regelung ist ungerecht und sorgt eher für Ärger und Unmut bei einem Großteil der Bevölkerung“; so Braun, der auch Mitglied im Bundesvorstand der Senioren-Union (Berlin) ist.
Dieter Braun unterstützt die Kritik des Bundesvorsitzenden der Senioren-Union, Hubert Hüppe, dass Rentnerinnen und Rentner leer ausgehen, obwohl sie natürlich auch unter den steigenden Preisen leiden. Darüber hinaus haben kleine und mittlere Betriebe (die „Motoren“ unserer Wirtschaft) und deren Beschäftigen nichts davon, wenn die Betriebe sich die Auszahlung einer solchen Prämie gar nicht leisten können.
Nach Ansicht der Senioren-Union des Bundes profitieren zwar insbesondere Beschäftigte großer Unternehmen, von Konzernen oder der öffentliche Dienst davon – unzählig andere „schauen in die Röhre“. Menschen mit vergleichsweise niedrigem Einkommen – etwa in Friseursalons, Lieferdiensten, Einzelhandel, Gastronomie usw – gehen leer aus. Jemand mit einer kleinen Rente, einem kleinen Einkommen wird sicherlich nicht verstehen oder Verständnis dafür haben, dass Menschen mit einem sicheren Job die volle Prämie erhalten. Wachsender Frust und Enttäuschung in die Politik ist vorprogrammiert.
