Allgemeine Berichte | 12.08.2015

Centrum für Integrierte Onkologie Köln Bonn informiert

Spielt Stress bei Krebs eine Rolle?

Patienten-Informationstag rund um aktuelle Aspekte in der Behandlung und Versorgung Betroffener am Samstag, 22. August

Bonn. Unter dem Motto „Leben mit Krebs“ gibt es am Samstag, 22. August einen CIO-Krebs-Informationstag für Patienten, Angehörige und Interessierte. Das Centrum für Integrierte Onkologie, kurz CIO Köln Bonn am Universitätsklinikum Bonn führt diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Tumorzentrum Bonn e.V. und der Leukämie-Initiative Bonn e.V. durch. Neben Behandlungsoptionen bei verschiedenen Krebserkrankungen sind zielgerichtete personalisierte Krebstherapien, Komplementärmedizin, palliativmedizinische Versorgung und die Ernährung bei Krebs, weitere Themen. Die Informationsveranstaltung findet von 9 bis 14 Uhr im Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, statt. Sie ist für alle Teilnehmer kostenlos.

„Wir wollen Betroffene schnell und gut über ihre Erkrankung informieren“, beschreibt Prof. Dr. Ingo Schmidt-Wolf, Direktor des Centrums für Integrierte Onkologie am Standort Bonn, die Motivation, einen Patientenkongress zu veranstalten. „Zudem ist es für uns Ärzte sinnvoll, sich ganz gezielt den Problemen der Patienten zu stellen, um auch in der täglichen Praxis darauf eingehen zu können.“

So ist die Diagnose „Krebs“ für Betroffene und Angehörige ein Schock. Manche stellen sich unter anderem die Frage, ob sie vielleicht nicht erkrankt wären, wenn sie weniger Stress gehabt hätten. Daher greift die psychoonkologische Beratung die häufig gestellte Frage auf, inwieweit Stress möglicherweise bei der Krebsentstehung oder auch bei der Heilung eine Bedeutung hat. „Wie beeinflusst die Ernährung die Krebsentstehung?“ oder „Wie ernähre ich mich bei einer bestehenden Tumorerkrankung?“, sind ebenfalls häufig gestellte Fragen, die in einem Themenblock über Ernährung diskutiert werden.

Sind ergänzende Therapieformen sinnvoll?

Ein anderes Thema ist die Komplementärmedizin, deren Nutzen und Grenzen kontrovers diskutiert werden. Viele Patienten möchten selbst etwas für sich und ihre Behandlung tun und zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung beispielsweise Verfahren aus der Naturheilkunde nutzen, um Beschwerden durch den Tumor und Nebenwirkungen der Therapie zu mildern. Daher nimmt sich das Patientensymposium der Frage an, worauf bei ergänzenden Therapien geachtet werden sollte.

Weitere Themen sind Palliativmedizin und personalisierte Krebstherapie, die neue Chancen eröffnen. Denn das zunehmende Verständnis über den genetischen Aufbau von Tumoren ermöglicht es, deren spezifische Eigenschaften in die Therapie mit einzubeziehen. Zudem geben Kurzvorträge einen Überblick über Behandlungsmöglichkeiten bei Krebserkrankungen von Brust-, Prostata- und Hautkrebs über Krebs der Bauchspeicheldrüse bis hin zu Hirntumoren. Auch stellen sich zahlreiche Selbsthilfegruppen vor. „Doch will und kann ein solcher Kongress nicht das persönliche Gespräch mit dem Arzt ersetzen. Trotzdem sollten Betroffene die Gelegenheit nutzen, so viele Fragen wie möglich an uns zu stellen“, sagt Prof. Schmidt-Wolf. Die Podiumsdiskussion „Der Krebs kommt zurück – was nun?“ rundet das Programm ab.

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