Allgemeine Berichte | 15.10.2015

Evangelischer Kirchenkreis Bad Godesberg-Voreifel

Verständnis und Toleranz sind Kernthemen

Markus Homann wird als Pfarrer am Berufskolleg eingeführt

Bad Godesberg. Junge Menschen zu den vielfältigen Fragen des Lebens ins Gespräch miteinander bringen und dabei etwas lernen. So beschreibt Markus Homann seine Aufgabe. Der erfahrene Berufsschulpfarrer arbeitet seit August am Friedrich-List-Berufskolleg in Bonn – Bad Godesberg und wird am Mittwoch, 21. Oktober, in seine neue Stelle eingeführt. Aktuell beschäftigen sich Homanns Schülerinnen und Schüler mit Themen wie Selbstwahrnehmung, persönlichen Stärken und Schwächen und mit ethischen Fragestellungen. „Andere sind anders, aber deswegen nicht blöd“, bringt Homann seine Übersetzung für Toleranz ins Spiel. Genaues Verständnis und Toleranz gegenüber den Entscheidungen anderer Menschen, ihrem Glauben und ihren Überzeugungen gehören zu den Kernthemen des Religionsunterrichts. In seinen Klassen sitzen junge Erwachsene, die die Fachhochschulreife erlangen wollen, die Höhere Handelsschule besuchen oder zum Einzelhändler ausgebildet werden. Letztere erfahren zum Beispiel beim „Unterrichtsgang“ ins Amtsgericht Bonn, wie der Themenkomplex Schuld, Strafe und Vergebung dort gehandhabt wird. Religionsunterricht wird am kaufmännischen Berufskolleg mit mehr als 2.600 Schülerinnen und Schülern und 22 verschiedenen Bildungsgängen im Klassenverband konfessions- und religionsübergreifend unterrichtet. Auch viele Muslime sind darunter. Die seien oftmals ganz perplex, wenn der evangelische Theologe den Zusammenhang der Suren im Koran oder den Unterschied zwischen den Glaubensrichtungen Sunniten und Schiiten kennt. Der 51-jährige Markus Homann, aufgewachsen in Meckenheim, ist verheiratet und hat vier Kinder. Neben dem Theologie-Studium in Bethel, Marburg und Bonn hat er das Vordiplom in Volkswirtschaftslehre abgelegt. In den letzten 19 Jahren hat er bereits Religionslehre an einem Berufskolleg in Düsseldorf unterrichtet. Als Vikar und Vakanz-Vertreter arbeitete er in Langenfeld, dann als persönlicher Referent des damaligen Bevollmächtigten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. Homann fährt gern Inliner, segelt und arbeitet beim BRU-Magazin, Religionsunterrichts an beruflichen Schulen, mit. Wenn das jüngste Kind Abitur gemacht hat, wird die Familie von Neuss in die hiesige Region ziehen. Größter Wunsch: „Dahin, wo man Schafe halten kann.“ Hinweise sind sehr willkommen. Pfarrer Markus Homann wird von Superintendent Mathias Mölleken in einem Gottesdienst am Mittwoch, 21. Oktober eingeführt. Beginn ist um 13.15 Uhr in der Aula des Friedrich-List-Berufskollegs Bonn, Plittersdorfer Straße 48.

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