Vereinsfahrt der AWO Weißenthurm nach Ostfriesland
AWO Weißenthurm auf großer Fahrt
Weißenthurm. Ihre diesjährige Vereinsfahrt unternahm die AWO Weißenthurm nach Sande in Ost-Friesland. Nach der Ankunft im Hotel Auerhahn wurden zuerst die Zimmer bezogen. Beim späteren Abendessen wurde die Gruppe mit einem Begrüßungsdrink willkommen geheißen.
Am nächsten Tag ging es dann nach Wiesmoor zur Blumenhalle Blumenreich. Bei einer Gärtnereibesichtigungsfahrt durch ein 350 Hektar großes Gelände mit Baumschule, Gewächshäusern, Verkaufsraum, Golfplatz und einigem mehr konnte man einen Produktionsbetrieb „live“ erleben.
In der neu gestalteten Blumenhalle erfreut ein Wasserspiel die Besucher. Danach ging die Fahrt weiter nach Westerstede, der Rhododendronstadt im Ammerland, in der man nicht nur Geld für Blumen, sondern auch für andere Dinge ausgeben kann. Dienstags folgte eine zweistündige Rundfahrt mit dem Schiff „Jens Albrecht III“ von Harlesiel zur Insel Wangerooge und den Seehundbänken. Anschließend fuhr die Reisegruppe nach Greetsiel, das durch die Zwillingswindmühlen bekannt ist. Am folgenden Tag stand eine Tour entlang der Fehnroute auf dem Programm. In Leer führte der Reiseleiter durch die malerische Altstadt und den Freizeithafen mit Uferpromenade und maritimer Bebauung.
Am Donnerstag war Langeoog das Ziel. Mit Fähre und Inselbahn erreichten die Reisenden die autofreie Urlaubsinsel, die sie bei einer Fahrt mit der Pferdekutsche näher kennenlernten. Nach einem kurzen Aufenthalt in Neuharlingersiel ging es zurück ins Hotel, wo nach dem Abendessen ein Shanty-Chor aus Wilhelmshaven für Unterhaltung sorgte.
Am nächsten Tag folgte der Besuch der Residenzstadt Aurich. Der Reiseleiter spazierte mit der Gruppe über den Markt und durch den historischen Stadtkern.
Bevor das nächste Ziel Emden erreicht wurde, fuhr die Reisegruppe in Suurhusen an der Kirche mit dem schiefen Turm vorbei. In der Seehafenstadt Emden liegen mehrere Museumsschiffe. Danach wurde noch das Emssperrwerk bei Gandersum besichtigt. Das 476 Meter lange Bauwerk dient dazu, den Sturmflutschutz zu verbessern und ermöglicht das Aufstauen der Ems zur Überführung der großen Kreuzfahrtschiffe der Papenburger Meyer Werft.
Den Samstag hatten die Reisenden überwiegend zur freien Verfügung. Nachmittags wurde den Rheinländern bei einem Teeseminar die friesische Teezubereitung näher gebracht.
Danach wurde es Zeit, die Koffer zu packen, denn am folgenden Tag trat die Gruppe nach einer erlebnisreichen Woche die Heimreise an.
