Allgemeine Berichte | 12.10.2013

MGV „Eintracht“ 1874 Weißenthurm e. V.

Abwechslungsreiche Vereinsfahrt

Eine 84-köpfige Reisegruppe begab sich in zwei komfortablen Bussen auf die Reise nach Usedom und Berlin

Abwechslungsreiche Vereinsfahrt

Usedom/Berlin. Auf den Glockenschlag genau, planmäßig um 5 Uhr morgens, startete die 84-köpfige Reisegruppe des MGV „Eintracht“ 1874 Weißenthurm e. V. zu ihrer diesjährigen siebentätigen Vereinsfahrt auf die Insel Usedom und nach Berlin. Die Gruppe war bequem in zwei komfortablen Reisebussen der Fa. Oster untergebracht (Fahrer: Josef Oster und Heinz Gorges). Die Reiseroute verlief, bei ausreichenden Pausen unterwegs, über Köln, Hannover, Hamburg, Rostock bis hin zum vorläufigen Ziel in Heringsdorf. Nach insgesamt rund 850 Kilometern kam die Reisegruppe nach angenehmer Fahrt früher als geplant im Hotel „Pommerscher Hof“ an und konnte in aller Ruhe die sehr gut ausgestatteten Zimmer beziehen, bevor sich alle im Restaurant zum wohlschmeckenden Abendbuffet wieder trafen.

Die nächsten beiden Tage waren für intensive Ausflüge auf der Insel und im benachbarten Polen (Swinemünde) vorbehalten. Dafür wurden eigens zwei professionelle Reiseführer engagiert. Zu sehen gab es hierbei manch Interessantes auf dieser 445 qkm großen Insel. Vor allem begeisterte die überall zu findende alte, teils wiederhergestellte Bäderarchitektur aus dem letzten und vorletzten Jahrhundert in den drei „Kaiserbädern“ Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Peenemünde mit der ehemaligen Heeresversuchsanstalt und der Erprobungsstelle der Luftwaffe (V2 und V3) waren dabei - neben anderen Ortschaften - ebenso Ziele wie der Hafen von Swinemünde und der dortige „Polenmarkt“ sowie das Neubauviertel. Die Insel-Rundfahrten fanden nicht von ungefähr bei herrlichem, sonnigem Wetter statt, da Usedom ja auch den Titel „Sonnen-Insel“ trägt.

Auch der Chorgesang kam natürlich nicht zu kurz. Die mitgereisten aktiven Sänger brachten im „Pommerschen Hof“ der Reisegruppe, den anwesenden anderen Hausgästen und dem Personal unter dem Dirigat von Heinrich Schmidt einige Lieder zu Gehör.

Der Mittwoch war aus verkehrsgesetzlichen Gründen ein Tag zur freien Verfügung, an dem die Busse nicht bewegt werden durften und der von den meisten zu ausgiebigen Spaziergängen am nahe gelegenen Strand oder auf der Promenade in Richtung Ahlbeck oder Bansin oder zum Sonnenbaden in einem der Strandkörbe genutzt wurde. Recht zahlreich wurde auch von der Fahrt mit der regelmäßig verkehrenden Bäderbahn Gebrauch gemacht.

Dann hieß es leider wieder die Koffer zu packen, da am Morgen danach die Weiterfahrt zur nächsten Etappe der Reise, die Bundeshauptstadt Berlin, auf dem Programm stand. Durch herrliche, schon in den Herbstfarben angehauchte Baumalleen fuhren die beiden Busse bei Anklam auf die Autobahn in Richtung Berlin. Unterwegs wurde eine etwa einstündige Pause am Werbellinsee beziehungsweise am geschichtsträchtigen Jagdschloss Hubertusstock eingelegt, wo der ehemalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Erich Honecker, seine Staatsgäste - darunter Bundeskanzler Helmut Schmidt und Ministerpräsident Franz-Josef Strauß - zu empfangen pflegte.

Am frühen Nachmittag in Berlin angekommen, stiegen am Alexanderplatz wieder zwei professionelle Reiseführer zu und lenkten die Busse zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aufgrund des Tages der Deutschen Einheit herrschte auf allen Straßen - vor allem in der Nähe des Brandenburger Tores - ein unbeschreibliches Menschengewimmel. So war es nur möglich, das Brandenburger Tor aus angemessener Ferne zu sehen. Einige Gäste wollten im berühmten Hotel Adlon eine Tasse Kaffee trinken, was ihnen aufgrund von Überfüllung der Räumlichkeiten aber verwehrt wurde.

Gegen 17 Uhr konnten dann die Zimmer im zentral gelegenen Hotel „Sylter Hof“ bezogen werden. Von dort aus hatte die Gruppe Gelegenheit, auf kurzen Wegen zu Fuß einige Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden (unter anderem Kurfürstendamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und KaDeWe). Abends fand sich die Gruppe dann wieder zum reichlich hergerichteten und schmackhaften Buffet ein. Natürlich stand am nächsten Tag erneut eine Ganztagesrundfahrt auf der Agenda, bei der weitere Ziele angefahren wurden, die am Vortag nicht erreicht werden konnten (Regierungsviertel, Potsdamer Platz mit Sony-Center und Arkaden, Siegessäule, Brandenburger Tor, Olympiastadion und so weiter). Am darauf folgenden Morgen hieß es dann, wieder die Heimfahrt nach Weißenthurm anzutreten. Auf dem Weg dorthin machte die Reisegruppe eine Zwischenstation in Potsdam mit Besuch des Schlosses Sans Souci. Dort herrschte noch immer schönes Frühherbstwetter, was sich im weiteren Verlauf der Rückfahrt leider ändern sollte. In Weißenthurm angekommen hatte es aber aufgehört zu regnen.

Als Resümee dieser Fahrt ist festzuhalten, dass alle Teilnehmer sich begeistert über die siebentägige Reise äußerten und den beiden Reiseleitern Manfred Hennrichs (auch für die Gesamtorganisation verantwortlich) und Leo Pickel sowie Helmut Schmiel als Mitorganisator (Schriftverkehr und Finanzen) und den beiden Busfahrern für ihre umsichtige Fahrweise höchstes Lob und Anerkennung aussprachen.

Die Reisegruppe des MGV „Eintracht“ 1874 Weißenthurm e. V.Foto: Privat

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