Allgemeine Berichte | 09.01.2013

Bekannter Radio-Comedian Andreas Müller in Mülheim-Kärlich

„Alles Müller“ - Imitations-Theater begeisterte Publikum!

Prominente gaben sich auf der Bühne die Klinke in die Hand

Andreas Müller hielt den Prominenten den satirischen Spiegel vor das Gesicht und nahm deren sprachliche Eigenheiten gehörig auf die Schippe.GH

Mülheim-Kärlich. Er hat zwar einen „Allerwelts-Namen“, doch das, was Andreas Müller im Rahmen einer Comedy-Show präsentiert, ist alles andere als „gewöhnlich“. Der Comedian steht zwar alleine auf der Bühne, doch im Laufe des Abends kommen unzählige Prominente zu Wort. Der 1,91 Meter große Künstler ist nicht nur körperlich gesehen ein „Großer“: Er ist ein Meister der Imitation und des Wortwitzes. Große Popularität erreichte er durch den Radiosender SWR 3. Über vier Millionen Radiohörer lachen täglich über seine legendären Radio-Comix wie „Klinscamp“, „Jogis Jungs“ und „Tuten Gag“. Doch auch mit seinen Liveshows spricht Andreas Müller zwischenzeitlich die Massen an. Eindrucksvoll bewiesen hat er dies mit seinem Auftritt in Mülheim-Kärlich, wo die (ohnehin schon große) Rheinlandhalle so voll besetzt wie selten zuvor war. Gleich zu Beginn zeigt der multitalentierte „Großimitator“ sein Können: In Sekundenbruchteilen beamt er sich in die verschiedensten Charaktere. Und den von ihm imitierten Prominenten hält er den satirischen Spiegel vor das Gesicht. So zum Beispiel Margot Käßmann, die „ganz blau bei Rot über die Ampel gefahren ist“, so Andreas Müller. Eine seiner Lieblingsfrauen ist die Kanzlerin. Der Comedian beherrscht nicht nur die Stimme der „Perle aus der Uckermark“, sondern auch deren Gestik und Mimik. Ausgiebig analysierte er die besondere Handhaltung der Kanzlerin: Was bedeuten die zusammen gelegten Finger? Mit seinen Erklärungen strapazierte Andreas Müller die Lachmuskeln seiner Zuhörer. Als Krönung singt er anschließend das Lied „Ich muss nur noch kurz die Welt retten“, welches er eigens für die Euro-Retterin Angela Merkel „Ich muss doch Euer Geld retten“ umgetextet hat. Aber auch rote und grüne Politiker nahm Andreas Müller gehörig aufs Korn. So zum Beispiel Altkanzler Gerhard Schröder, Ex-Außenminister Genscher und Oskar Lafontaine. Vor allem Schwaben haben es dem 1966 geborenen Comedian, der in der Nähe von Baden-Baden lebt, angetan. Jogi Löw, Jürgen Klinsmann und Günther Oettinger sind genauso zu hören wie der neue Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Thematisiert wurden auch die jungen Freundinnen von Lothar Matthäus, Italiens Berlusconi („der sprechende Ledersessel“) und seine Bunga-Bunga-Mädchen sowie der ehemalige IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn. „Endlich weiß ich, was die Abkürzung IWF bedeutet: Ich will f …“, so Andreas Müller. Selbst über den Papst (dessen Stimme er natürlich auch perfekt imitiert) macht er sich lustig, der zu Weihnachten „Weinbrandbohnen mit dem Heiligen Geist“ verzehrt, während die „Sixtinische Kapelle“ Weihnachtslieder spielt. Apropos Musik: Der Comedian entpuppte sich im Laufe des Abends auch als talentierter Gitarrenspieler und Keyboarder. Er zeigte eine perfekte Einmannshow, in welcher Langeweile ein Fremdwort ist. Seit 1991 ist Andreas Müller als Parodist und Stimmenimitator tätig. Die über 20-jährige Erfahrung setzte er auch in Mülheim-Kärlich gekonnt ein.

Auf Müllers Live-Bühne gaben sich Promis aus Show, Politik, Sport und Wirtschaft die Klinke in die Hand, und das in einem atemberaubenden Tempo. Zum Abschluss des zweiteiligen Programms zog Andreas Müller nochmals alle Register seines Könnens: Er präsentierte den bekannten Charity-Song „We are the world“, in dem nochmals alle von ihm imitierten Personen vorkommen. Wer genau mitzählte, konnte rund 50 Prominente hören - und das in einem Lied. Nach fast drei Stunden endete ein toller Unterhaltungsabend, mit welchem auch die neue Bestuhlung der Rheinlandhalle ihre Generalprobe bestens bestand. GH

Andreas Müller hielt den Prominenten den satirischen Spiegel vor das Gesicht und nahm deren sprachliche Eigenheiten gehörig auf die Schippe .Foto: GH

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