Allgemeine Berichte | 14.09.2015

Jahrgang 1936/37 Mülheim ging mit dem Freundeskreis auf eine Fünftagesfahrt in die Lüneburger Heide

Auch im Alter nicht locker lassen

Die Besichtigung der Warsteiner Brauerei beeindruckte die Reisenden. privat

Undeloh. Der Jahrgang 1936/37 Mülheim hat es wieder einmal geschafft: Auch im Alter lässt man nicht locker und hat eine eindrucksvolle Fahrt in die Lüneburger Heide unternommen.

Bereits im Bus wurden die Reisenden ausführlich mittels Programm und Video-Vorschau informiert und in Minden machte man die erste Stadtrundfahrt, bevor man sich im schönen Restaurant Böhmerwald eine Pause gönnte. Danach ging es weiter Richtung Undeloh zum Undeloher Hof im Herzen der Lüneburger Heide. Obwohl man in zwei Häusern untergebracht war, ging die Zimmerverteilung zügig über die Bühne. Ab Mittag hatte man allerdings sehr starke Regengüsse, aber man saß ja trocken im Bus, danach war nur noch Sonne angesagt. Das romantische Haupthaus mit dem Gästehaus machte einen guten Eindruck.

Am nächsten Tag ging die Gruppe es ruhig an und wurde mit drei hoteleigenen Kutschen direkt ab dem Hotel in die Heide zum Wilseder Berg gefahren, wo sie im Gasthaus Heidemuseum Plätze reserviert hatte. Einige machten sich auch noch auf, um den nahegelegenen Totengrund zu besuchen, eine hügelige Landschaft an der höchsten Stelle der Heide. Wieder im Hotel angekommen, hatte man auch noch etwas Zeit, sich den romantischen Ort Undeloh etwas anzusehen.

Durch den Hamburger Hafen

Der nächste Tag hatte es dann aber in sich. Chef Heinz Müller hatte einiges mit dem Jahrgang vor, sodass man bereits um 8 Uhr mit dem Bus Richtung Hamburg startete. Dort nach einem erwarteten Stau mit einer kleinen Verspätung angekommen, stieg eine Reiseleiterin in den Bus, um der Gruppe bis 11 Uhr die Stadt vom Bus aus zu zeigen. Sie hatte einiges zu zeigen und zu erzählen, auch die Reeperbahn und die Michaelskirche hatte sie im Programm.

Pünktlich um 11 Uhr starteten die Jahrgängler dann mit einer Barkasse zu einer einstündigen Hafenrundfahrt, welche alle sehr imponierend fanden. Danach ging es sofort wieder zum Bus, um pünktlich um kurz nach 13 Uhr in Lüneburg das historische Restaurant zum Brauer- und Mälzer zu erreichen. Auch hier hatte man wie in Minden das Essen vorbestellt, sodass alles zügig über die Bühne ging - immerhin hatte man anschließend noch eine Kutschfahrt gebucht, und in drei Kutschen ging es dann durch die schöne Altstadt von Lüneburg. Danach hatte man nur noch eine kurze Fahrt zum Hotel, aber infolge des enormen Programms war man doch etwas geschafft.

Der nächste Tag wurde dann wieder etwas ruhiger angegangen, die Gruppe fuhr auch etwas später weg, sodass man pünktlich um 11 Uhr die herrliche Stadt Celle erreichte. Hier warteten wieder zwei Kutschen auf die Mülheimer und man zeigte ihnen die Altstadt mit einigen Erklärungen. In Celle ist wirklich ein Haus schöner als das andere, sehr gepflegt und auch nicht so weitläufig, sodass man sich entschloss, nach dem Mittagessen noch zwei Stunden die Stadt zu Fuß zu erkunden. Das Essen wurde sofort nach der Kutschfahrt in Europas ältester Gaststätte, dem Ratskeller, eingenommen.ð

Da auch hier wieder alles reserviert und vorbestellt war, ging es sehr zügig voran, auch nach der Ankunft in Undeloh war noch etwas Zeit für dieses schöne Heidedorf.

Alles hat einmal ein Ende und am nächsten Tag stand dann leider wieder die Rückreise auf dem Programm, allerdings nicht ohne einen Zwischenstopp. In diesem Fall hatte sich die Gruppe die Warsteiner Brauerei ausgesucht und nach einem gemeinsamen Eintopf und einem guten Glas Bier wurde man mit dem Brauereibus durch die in der grünen Sauerland-Landschaft liegenden Brauerei nach einer sehr eindrucksvollen Bilderschau durch die Brauerei gefahren. Wohl kaum einer hatte sich die Brauerei in dieser Größe vorgestellt, sodass auch diese simple Besichtigung zu einem Erlebnis wurde.

Leider hatte die Reisegruppe am berüchtigten Leverkusener Kreuz einen großen Stau, sodass die Laubachsmühle in Altwied mit einer großen Verspätung erreicht wurde. Da auch dort Plätze und Essen vorbestellt waren, ging es sehr schnell und man erreichte mit zweistündiger Verspätung den Heimatort.

Weitere Aktivitäten geplant

Es war eine Fahrt mit vielen tollen Erlebnissen. Im nächsten Jahr will man es tatsächlich noch einmal versuchen und vom 4. bis 10. September 2016 das Altmühltal ansteuern. Hier sind nur noch wenige Zimmer frei, vor allen Dingen wird es Probleme mit den Einzelzimmern geben. Am 16. Juni 2016 will man eine Tagesfahrt nach Mettlach und Saarburg starten, mit dem Abschluss im Kloster Machern bei Bernkastel. Vorher wird auch noch die beliebte Bilderschau stattfinden, die aber zunächst noch erstellt werden muss. Am 24. Oktober findet um 18 Uhr eine Messe für alle Lebenden und verstorbenen Jahrgänger in der Mülheimer Pfarrkirche statt.

Die Region um die Lüneburger Heide imponierte mit ihrem Charme.

Die Region um die Lüneburger Heide imponierte mit ihrem Charme.

Die Besichtigung der Warsteiner Brauerei beeindruckte die Reisenden. Fotos: privat

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