Unfallkasse Rheinland-Pfalz informiert
Ausbildung für mehr Sicherheit
Schulbus-Begleiter sorgen für mehr Sicherheit und weniger Stress
Andernach/Weißenthurm. Schubsen unter Mitschülern, Gedrängel beim Ein- und Aussteigen, Streit um Sitzplätze, Beschimpfungen untereinander und Sachbeschädigungen oder Beschmutzungen im Bus - so oder ähnlich geht es häufig an Haltestellen und im Bus zu. Das soll sich in Weißenthurm und Umgebung ändern. Hier lassen sich Schülerinnen und Schüler Realschule plus Mülheim-Kärlich, Außenstelle Weißenthurm, Kirchstr. 3, 56575 Weißenthurm am 9. und 10. April 2013 zu SchulbusBegleitern ausbilden. Das Projekt ist ein ergänzender Baustein zur BusSchule, die in rheinland-pfälzischen Schulen Station macht. Initiatoren dieser Aktion sind neben den Schulen die Polizei, die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und das örtliche Verkehrsunternehmen Rhein-Mosel-Bus (RMV).
Warum SchulbusBegleiter?
Der Bus zählt statistisch gesehen zwar zu den sichersten Verkehrsmitteln, doch beim Ein- und Aussteigen und während der Fahrt kommt es immer wieder durch Fehlverhalten der Fahrgäste zu Unfällen. Der Einsatz von SchulbusBegleitern soll:
- mehr Sicherheit für die Schulkinder erreichen, - die Kommunikation untereinander verbessern, - dem Fehlverhalten der Fahrgäste vorbeugen, - Gewalt minimieren, - Beschädigungen am Bus reduzieren und - somit das Busfahren für alle Fahrgäste auch attraktiver machen.
Wer wird SchulbusBegleiter?
Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Stufen haben sich freiwillig für den Einsatz als SchulbusBegleiter gemeldet. Voraussetzung war das Einverständnis der Lehrkräfte und der Eltern.
Welche Ausbildung erhalten SchulbusBegleiter?
Die Polizei, die Unfallkasse Rheinland-Pfalz und die beteiligten Busunternehmen bilden die SchulbusBegleiter in einer zweitägigen Veranstaltung aus.
Inhalte der Ausbildung: - Deeskalationstraining (Kern der Ausbildung), - Kommunikationstraining, - Schulung der Teamfähigkeit, - rechtlicher Hintergrund, - Sicherheitseinrichtungen im Bus.
Welche Aufgaben haben die SchulbusBegleiter?
Die SchulbusBegleiter sorgen für mehr Sicherheit und Ordnung. Im Bus achten sie darauf, dass keine Sitzplätze mit Taschen oder anderen Gegenständen belegt, freie Plätze auch tatsächlich genutzt, jüngere Kinder nicht bedrängt und Aus- und Einsteigende nicht behindert werden.
Was passiert bei Konflikten?
In ihrer Ausbildung lernen die SchulbusBegleiter, bei Streitereien verbal und ohne körperlichen Einsatz einzugreifen. Falls Worte nicht nutzen, melden sie diese Vorfälle der Schulleitung oder an die Lehrkraft, die für Verkehrserziehung in der Schule zuständig ist.
Beginn der Ausbildung
In der Realschule plus Mülheim Kärlich, Außenstelle Weißenthurm, Kirchstraße 3,56575 Weißenthurm, beginnt die Ausbildung am Dienstag, 9. April, und wird fortgesetzt am Mittwoch, 10. April. Beginn ist jeweils um 8 Uhr, Ende: 13 Uhr.
Ziele der Ausbildung: Mehr Sicherheit während der Fahrt, Verbesserung der Kommunikation, Fehlverhalten der Fahrgäste entgegenwirken, Gewalt minimieren, weniger Sachbeschädigungen im Bus.
Wer bildet aus? Polizei, Unfallkasse Rheinland-Pfalz und das örtliche Verkehrsunternehmen RMV. Pressemitteilung der
Unfallkasse Rheinland-Pfalz
