Jahreshauptversammlung FWG Kettig
Bevölkerung ist mit genug Datenvolumen versorgt
Kettig. Die Jahreshauptversammlung wurde durch Wolfang Höfer, 1. Vorsitzender der FWG Kettig und 1. Beigeordneter der Gemeinde Kettig, im Hotel Kaiser offiziell eröffnet. Entsprechend der Satzung stellte Höfer die Regularien der Einladung als erfüllt an. Es folgte die Ehrung der Verstorbenen, und speziell für die Vorfälle in Frankreich, wurde in einer Schweigeminute den Toten gedacht. Es folgte der Bericht des 1. Beigeordneten der Gemeinde Kettig und Vorsitzender der FWG Kettig, Wolfgang Höfer. Im Bericht wurde die 1100-Jahrfeier der Gemeinde Kettig und die positive Zusammenarbeit, an denen der Gemeinderat, die Vereinsvorstände und viele ehrenamtliche Helfer das Fest gemeinsam organisiert und angepackt hatte, von Höfer gewürdigt. Daneben betonte Höfer ebenfalls die aktive Zusammenarbeit mit dem TUS Kettig und dem Bau des neuen Sportplatzes, der in diesem Jahr eingeweiht wurde. Als ganz wesentliches Thema der Arbeit der FWG Kettig sieht man die Versorgung der Bevölkerung mit ausreichendem Datenvolumen. Hier wurden im Haushalt 100.000 Euro für ein schnelleres Internet eingestellt. Gleichzeitig erwähnte Höfer den, von der FWG Kettig 2005 ins Leben gerufenen, Fassadenwettbewerb für Häuser im innerörtlichen Bereich. Es stehen acht Teilnehmer in diesem Jahr zur Auswahl. Am 14. Januar erfolgt dann die Preisverleihung.
Betrieb der Sporthalle vorerst gesichert
Auf Nachfrage aus den Reihen der Mitglieder zum Thema Anne-Frank-Schule konnte Wolfgang Höfer zurzeit nichts Neues berichten. Solange der Schulbetrieb genehmigt ist (geplant bis Ende Schuljahr 2015/2016) ist der Kreis Träger der Sporthalle und der Betrieb ist gesichert. Er versicherte den Mitgliedern, dass sich die FWG-Fraktion, intensiv mit der Problematik beschäftigt und sich für den Erhalt der Sporthalle in Kettig einsetzt, damit insbesondere der Vereinssport in Kettig eine Zukunft hat. Es folgte der Bericht des Fraktionssprechers und 3. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Raimund Israel. Im Zuge des Fraktionssprecherwechsels im Laufe der Legislaturperiode bedankte er sich für die Unterstützung im Vorstand bei Stefan Windheuser. In seiner Funktion sprach er sich für eine offene, streuende und faire Information gegenüber den Rats-, Ausschuss- und Vereinsmitgliedern aus. Als Fraktionssprecher bedauerte er die Ablehnung des Antrags der FWG für einen Spiegel im Kreuzungsbereich Breitestraße – Weißenthurmer Straße (Kettig Kirche). Im nächsten Thema betonte Israel ausdrücklich, dass der Aufbau der Skateranlage in Kettig, die nach dem Umbau der KiTa in Kettig eingelagert wurde, noch nicht an einem anderen Platz wieder installiert wurde. In der Diskussion steht heute ein Dirt-Park. In seiner weiteren Funktion als 3. Beigeordneter der Verbandsgemeide Weißenthurm folgte der Bericht von Raimund Israel.
Mehr Flüchtlinge, gutes Wasser und ein neuer Radweg
Im Verteilungsschlüssel der Flüchtlinge waren für die VG Weißenthurm 330 Personen bis zum 31. Dezember geplant. Aktuell liegt die Prognose bei 350 Personen. Am 17. November waren in der VG 232 Flüchtlinge gemeldet. Aktuell in Kettig leben 42. Im nächsten Thema ging es um die Qualität und den Preis von Wasser in der VG. Hier nimmt die VG im Bundesschnitt eine absolute Spitzenposition ein. Bestes Wasser zum Besten Preis. Im Punkto erneuerbarer Energie sieht der Flächennutzungsplan keine Windkraftanlagen in der Gemarkung Kettig vor. Die alte Bahnstrecke zwischen Bassenheim und Ochtendung wird zu einem Radweg ausgebaut. Das Schulzentrum Mülheim-Kärlich ist nun Ganztagsschule. Im Mai wurde die Realschule Plus Weißenthurm offiziell geschlossen und als Außenstelle der Realschule Plus Mülheim-Kärlich genutzt. Derzeit besuchen 829 SchülerInnen die Realschlue Plus und 634 das Gymnasium. In dem Zusammenhang erwähnte Israel den ehrenamtlichen Vorstoß von dem Verbandgemeindebürgermeister Weinbach a.D., der für Flüchtlinge in der VG, gemeinsam mit Freunden, Sprachunterricht gibt. Im Anschluss erfolgte der Kassenbericht durch Karin Ross. Die Kasse wurde durch Claudia Dammann am geprüft und von ihr als ordentlich und korrekt der Jahreshauptversammlung vorgestellt. Sie schlug die Entlastung des Vorstands vor. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt. Auch für das nächste Jahr wurde Claudia Dammann einstimmig als Kassenprüferin gewählt.
Neues Abfallkonzept
Im Punkt Aktionen und Termin 2015/2016 informierte Wolfgang Höfer die Mitglieder über den Jahreskalender mit den neuen Abfuhrterminen Abfall. Man plant einen Vereinsbrief, der die Mitglieder regelmäßiger über die Themen informiert. Daneben wird es im März eine Klausurtagung des FWG-Vorstandes geben, um die Positionen und Aufgaben zu überprüfen und neue aufzunehmen. Ebenso plant man weitere Info-Veranstaltungen für aktuelle Themen, wie in diesem Jahr der Info-Abend „Neues Abfallkonzept des Kreis Mayen-Koblenz“, an dem 80 Bürger teilgenommen hatten. Traditionell wird auch das Grillfest der FWG im September nächsten Jahres stattfinden, so Höfer. Unter dem letzen Punkt Sonstiges wurden Fragen zum Industriegebiet, dem vor Jahren angekündigten Supermarkt und neuen Baugebieten von Höfer den Mitgliedern beantwortet. Danach beendete Höfer die Jahreshauptversammlung der FWG Kettig und dankte für die rege Diskussion.
Pressemitteilung
der FWG Kettig
