Initiative „Helfende Hände“ blickt auf große Herausforderungen
Den Flüchtlingen helfend zur Seite stehen
Weißenthurm. Das Thema „Flüchtlinge“ begleitete die Bürgerinnen und Bürger durch das Jahr 2015 und stellt die Menschen auch in diesem Jahr vor eine große Herausforderung. In der Initiative „Helfende Hände Verbandsgemeinde Weißenthurm“, welche im vergangenen Jahr aus dem ersten runden Tisch zum Thema „Flüchtlinge“ der Verbandsgemeinde Weißenthurm entstanden ist, organisieren sich zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die sich in den verschiedenen Bereichen für Flüchtlinge und ihre Belange einsetzen.
Die Verbandsgemeinde Weißenthurm hat im vergangenen Jahr 300 Flüchtlinge untergebracht. Für das Jahr 2016 ist die weitere Zugangsentwicklung nicht absehbar. Derzeit liegen keine Anhaltspunkte vor, die einen nachhaltigen Rückgang der derzeitigen Zugangszahlen erkennen lassen. Aktuell kann die Verbandsgemeinde Weißenthurm eine dezentrale Unterbringung gewährleisten.
Damit dies zukünftig noch der Fall sein kann, bittet die Verbandsgemeinde Weißenthurm darum, freie oder frei werdende Wohnungen und Wohnhäuser zur Anmietung als Wohnraum für diese in Not geratenen Menschen zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Angebote können Interessierte gerne schriftlich, per E-Mail oder auch telefonisch an die Verbandsgemeinde Weißenthurm richten. Bei Rückfragen stehen der Leiter des Fachbereichs „Bildung und Soziales“, Marc Schroedter, per E-Mail an marc.schroedter@vgwthurm.de oder unter Tel. (0 26 37) 91 34 10 und der Mitarbeiter Marko Brück per E-Mail an marko.brueck@vgwthurm.de oder unter Tel. (0 26 37) 91 34 05 zur Verfügung.
Außerdem sind die „Helfenden Hände“ auf der Suche nach gebrauchten Fahrrädern, womit die Flüchtlinge zu den Sprachkursen, zum Offenen Treff nach Weißenthurm oder anderen Terminen fahren können.
Vor allem bedarf es aber weiterer Helferinnen und Helfern, die sich bei der Initiative „Helfende Hände“ engagieren möchten. Interessierte können sich in folgenden Betätigungsfeldern einbringen: Patenschaften für einzelne Flüchtlinge bzw. Flüchtlingsfamilien (Erstorientierung und Hilfestellung bei der Ankunft an ihrem neuen Wohnort etc.); Fahrdienste (Arztbesuche, Einkäufe, Fahrt zu Ämtern etc.); Renovierung des Gemeinschaftsraumes gemeinsam mit den Flüchtlingen; Mitarbeit im neuen Projekt: Hilfestellung für die Vermittlung in Praktika, Ausbildung und Arbeit. Die „Helfenden Hände“ sind auch für neue Vorschläge offen. Auch Vereine und Gruppen sind eingeladen, zu überlegen, ob und in welcher Weise sie Flüchtlinge integrieren können.
Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer werden bei ihrer Arbeit nicht alleine gelassen. Sie werden durch die hauptamtlich tätigen Sozialarbeiter bzw. durch die Initiative unterstützt. Darüber hinaus wird allen Ehrenamtlern ein Schulungsangebot zur Begleitung der Flüchtlinge angeboten. Ebenso finden regelmäßige Treffen zum Austausch statt. Interessierte können sich für weitere Informationen und Fragen an Michael Erbar, Tel. (0 26 30) 95 71 81 wenden.
Pressemitteilung
Initiative „Helfende Hände
in der VG Weißenthurm“
