Lindenbaum-Grundschule St. Sebastian feierte einen Tag der offenen Tür
Der Erweiterungsbau ist vollendet
St. Sebastian. Viele geladene Gäste waren der Einladung des Bürgermeisters Marco Seidl, der Schulleiterin Judith Oster und des Schulelternsprechers Stefan Nolte zur Feierstunde anlässlich der Einweihung des Erweiterungsbaus an die Lindenbaum-Grundschule in St. Sebastian gefolgt.
Schulfamilie versammelte sich
Es war eine große Schulfamilie, die sich versammelte hatte, wie Schulleiterin Oster in ihrer Ansprache zur Begrüßung der Gäste hervorhob. So war Bürgermeister a.D. Anton Thielen unter den Gästen, der über die Jahre hinweg selbst als Schüler, Vater, Opa, Beigeordneter und Bürgermeister der Gemeinde St. Sebastian in vielen Rollen mit der Grundschule verbandelt war. Auch die derzeitige Gemeindespitze, Bürgermeister Seidl und die Beigeordneten Oster und Seibrich sind Schüler bzw. Väter von Grundschulkindern der Lindenbaum-Grundschule gewesen. Selbst Architekt und Bauleiter Oliver Lörsch vom Architekturbüro JKL Neuwied drückte die Schulbank in St. Sebastian.
Viele der Mitglieder des Ortsgemeinderates, die sich unter den Gästen befanden, stehen oder standen in Verbindung mit der Schule. Judith Oster bedankte sich für die wohlwollende Unterstützung des Gemeinderates in schulischen Angelegenheiten, nicht nur, aber gerade auch in den raschen Beschlussverfahren im Rahmen des Erweiterungsbaus.
Die ehemaligen Elternsprecher Toni Rünz und Monika Kriechel, der Vater des Fördervereins und nach wie vor Helfer in Sachen Computer, Horst Adam, ehrenamtliche Helfer, ehemalige Kollegen und Kolleginnen waren ebenso vertreten wie das Kollegium, die Mitarbeiterinnen der Betreuenden Grundschule, die Schulsozialarbeiterin und Sven Normann, Leiter der Kommunalen Jugendarbeit der VG Weißenthurm, der Schulelternbeirat sowie Fördervereinsvorsitzender Jens Oster und Vertreter kooperierender Vereine und der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Karljosef Lescher, Gemeindereferent Michael Erbar und Martin Grasteit von der evangelischen Kirche.
Wandel der Grundschule
Der Wandel der Grundschule in St. Sebastian stand im Fokus der Ansprache. Viele der anwesenden Gäste - allen voran Irmgard Jung, Ehefrau des verstorbenen Schulleiters, Ehrenbürgers und Dorfchronisten Richard Jung, konnten sich noch sehr gut an den Wandel des Schulgebäudes an der Hauptstraße 6 erinnern.
Nach weiteren Grußworten von Bürgermeister Seidl und Schulelternsprecher Nolte führten die Lehrerinnen die Gäste durch die neuen Räumlichkeiten und die renovierten Räume im Altbau der Schule.
Hier konnte man sich nun selbst ein Bild von der gelungenen Umsetzung des Bauvorhabens machen.
Helle, freundliche Räume, ergonomisches Mobiliar, neuste Unterrichtsmedien wie interaktive Whiteboards und ein neu entstandener und mit viel Elternengagement eingerichteter Computerraum aber auch eine wunderschön gestaltete Schülerbücherei ließen die Gäste staunen. Begutachtet wurden außerdem, die aktualisierten Sicherheitsstandards in Sachen Brandschutz sowie die neugebauten Toilettenanlagen.
Schlüsselübergabe
Nun überreichte Oliver Lörsch offiziell einen großen symbolischen Schlüssel an Schulleiterin Judith Oster, die damit zur Schultür schritt und den Tag der offenen Tür eröffnete.
Die Schülerinnen und Schüler eroberten ihre Schule im Nu und zeigten den interessierten Eltern, Großeltern und weiteren vielen Gästen die schön gestalteten Räume und die Ergebnisse der vorausgegangenen Projekttage rund um den Kinderbuchautor Otfried Preußler.
Das Haus war erfüllt von kleinen Gespenstern, der kleinen Hexe, dem Räuber Hotzenplotz und dem kleinen Wassermann, den Hauptfiguren Preußlers Romanen.
Die Lehrerinnen hatten lustige und kurzweilige Angebote für die Kinder vorbereitet.
Da waren Raben, Hexen, Gespenster und Fische zu basteln, Quizfragen zu lösen, Kaffee zu mahlen und Kartoffeln zu schälen, wie die Großmutter es im Kinderroman „Der Räuber Hotzenplotz“ immer tat, es wurde Stabpuppentheater vorgeführt und Klanggeschichten zum Besten gegeben. Ein reichhaltiges von Eltern gespendetes Kuchenbuffet, Getränke und Würstchen in der Cafeteria rundeten das Angebot ab.
Allen, die sich fragen: „Was mag wohl die rechteckige Aussparung auf dem Schulhof bedeuten?“ sei gesagt, hier wird in Kürze ein Klettergerüst, finanziert durch den Förderverein der Schule und Spenden der Firma A&D Trockengeräte und des Architekturbüros JKL, errichtet werden.
Die Schülerinnen und Schüler freuen sich schon darauf.
Kinder der Klassen 3 und 4a gestalteten das musikalische Rahmenprogramm mit Gesang, Flöten und Orff-Instrumentarium.
