Winfried Erbar wurde zum Ehren-Präsidenten ernannt
Der Kreiswackes-Träger ist nun auch Ehrenpräsident
Mülheim-Kärlich. Der Festakt zur Vorstellung des neuen Mülheim-Kärlicher Karnevals-Prinzen „Dionys I.“ (Thomas Vogt) wurde durch eine ganz besondere Ehrung ergänzt: Winfried Erbar, langjähriger Präsident und Träger des Kreiswackes (der höchsten karnevalistischen Auszeichnung im Landkreis Mayen-Koblenz) wurde von seiner MKG zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die Laudatio auf den 63-Jährigen hielt sein langjähriger Wegbegleiter Peter Schmorleiz, seines Zeichens auch RKK-Ehrenpräsident. Seit November 1977 ist Winfried Erbar Mitglied der Mülheimer Karnevals-Gesellschaft. Unvergessen sind seine Büttenreden. Aber auch als Sänger und Tänzer stand er auf der Bühne. Rund 20 Jahre lang war er Mitglied der legendären „Drei Schönste vom Verein“. Im Jahre 1987 wurde er Vizepräsient und 1997 schließlich Präsident der MKG. Dieses Amt hatte er bis zum Jahr 2014 inne. Einer der Höhepunkte seines karnevalistischen Wirkens war die Session 1998/1999. Als „Winfried I. von der schnellen Spritze zur lachenden Bütt“ erfüllte sich sein Traum, einmal Prinz zu sein. Doch Winfried Erbar stand nicht nur im Rampenlicht, sondern engagierte sich auch im Hintergrund in besonderem Maße für den rheinischen Karneval. So war er von 1988 bis 1990 stellvertretender Turnierleiter und ab 1991 Turnierleiter der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im karnevalistischen Tanzsport. Jahrelang opferte er viel Zeit für Programmgestaltung, Dekoration und Organisation von Sitzungen und Veranstaltungen. Er war der Initiator des „Kölsche Oomends“ und des „Kölsch-Zeltes“ auf dem Rathausplatz sowie jahrelanger Kommentator des Karnevalsumzugs der MKG. Bis 2014 war er Chefredakteur des Narrenkuriers. In der Prinz-Ludwig-Garde, deren Gründungsmitglied er ist, engagierte er sich bis 2014 als Generalfeldmarschall. Auch über den Karneval hinaus engagiert sich Winfried Erbar ehrenamtlich, so unter anderem als Mitglied der Mülheim-Kärlicher Feuerwehr (seit 1967), als Rentenberater sowie als Mitglied des Stadtrates, dem er auch heute noch angehört.
Ein gerührter Karnevalist
Als besondere Auszeichnung für sein langjähriges Wirken erhielt Erbar von der MKG nicht nur den Titel „Ehrenpräsident“, sondern einen eigens angefertigten historischen Wandteller mit entsprechender Gravur. Sichtbar gerührt nahm Erbar diese Auszeichnung aus den Händen des 1. Vorsitzenden Rolf Knopp an, wobei Erbar nicht nur seinen vielen Mitstreitern im Verein, sondern im besonderen Maße auch seiner Ehefrau Elfi dankte, mit der er seit 1973 verheiratet ist und mit welcher der stolze Großvater eines strammen Jungen auch zwei Kinder hat. Und dass sein Enkelkind auch karnevalistisches Blut in seinen Adern hat, davon ist der neue Ehrenpräsident der MKG überzeugt.
