Spannender „Tag der offenen Tür“ in der Kita St. Elisabeth in St. Sebastian
Die Welt täglich neu entdecken
St. Sebastian. Die Kita St. Elisabeth in St. Sebastian unter der Betriebsträgerschaft der KiTa gGmbH Koblenz öffnete nach zweieinhalbjährigem Um- und Ausbau ihre Türen, um allen Interessierten Zugang zu einer tollen und modernen Kindertagesstätte zu ermöglichen. Nach bestandenem Audit passen nun das familienfreundliche pädagogische Konzept und das modernisierte Haus mit komplett neuem Außengelände perfekt zueinander. Mit 130 Plätzen, davon 38 Plätze für Kinder unter drei Jahren und hiervon wiederum 14 Plätzen für Einjährige und 44 Ganztagesplätzen, kann die Kita St. Elisabeth dem Bedarf der St. Sebastianer Familien sehr gut gerecht werden. Das 21-köpfige pädagogische Team, unterstützt von drei Integrationskräften für Kinder mit besonderem Förderbedarf, zwei Hauswirtschaftskräften, einer Reinigungskraft und einer Reinigungsfirma, stehen wöchentlich 45 Stunden für einen reibungslosen Ablauf, Bildung und Erziehung und Beratungsgespräche zur Verfügung. Frau Schneider, die Standortleitung, erklärte, dass mit diesem sehr guten Ergebnis die belastenden Zeiten des langen Umbaus schnell vergessen seien. Es war schön zu erfahren, wie alle am Umbau beteiligten Menschen immer wieder alles gegeben haben, um einen reibungslosen Kitaalltag für die Kinder und Familien zu gewährleisten. Letztlich gab es in der gesamten Bauzeit nur drei Schließtage aufgrund von Umräumaktionen, sonst war jeden Tag ein Vollbetrieb in der Baustelle sichergestellt.
Am „Tag der offenen Tür“ trafen sich alle Familien und Interessierte in der St. Sebastianer Kirche und begannen den Tag gemeinsam mit einem festlichen Gottesdienst. „Gott baut ein Haus, das lebt“ unter diesem Motto entstand bei der Katechese, die die fünf Sinne der Kinder ansprach, ein Modell der Kita St. Elisabeth.
Die Kinder durften in den Bausteinen des Hauses „begreifen“, was die Kita und das tägliche Miteinander ausmachen. Die Kita präsentierte nach dem Gottesdienst offen für alle ein ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen.
Nach dem Eröffnungslied des Festes enthüllte Frau Schneider eine Spendentafel auf dem Außengelände.
Diese Tafel ist auch als Anerkennung für den Einsatz des Fördervereins „Die Dreckspatzen“ St. Sebastian e.V. und der dort wirkenden, engagierten Menschen zu sehen.
Über viele Jahre sammelte der Verein unter dem Vorstand von Petra Theisen, Tanja Scheurer und Beate Bayer Gelder, um die Sanierung des Außengeländes letztlich mit 8500 Euro zu unterstützen.
Der Förderverein ist für die Kita eine sehr wichtige Unterstützungsquelle.
„Wieso, Weshalb, Warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!“
Nach ausgiebigen Dankesworten war die Kita endlich offen für Entdeckungsreisen. Der Musikverein St. Sebastian spielte auf und die Freiwillige Feuerwehr St. Sebastian bot mit der Jugendfeuerwehr Wasserspiele für die Kinder an.
Jeder Gruppenraum der Kitakonzentrierte sich, angelehnt an die Bausteine im Gottesdienst, auf einen Sinnesschwerpunkt und die Kinder konnten ihren Eltern und Großeltern sowie Interessierten zeigen, wie sie in der Kindertagesstätte täglich die Welt neu entdecken.
Workshops luden alle ein, im Tun, Erleben und Nachfragen Zusammenhänge zu entdecken, gut Duftendes mit nach Hause zu nehmen, Geschmacksrichtungen zu testen, im Dunkeln einen Raum zu entdecken, Geräusche zu machen und wahrzunehmen und sich einmal ganz speziell auf die fünf Sinne zu konzentrieren.
Es war ein absolut gelungener Tag mit vielen wertvollen Begegnungen, Gesprächen und ganz viel Anerkennung.
Ein solcher Tag ist nur in Gemeinschaft zu tragen und das hat St. Sebastian bewiesen - so viele haben vor und hinter den Kulissen mitgewirkt, zum Beispiel: Elternausschuss, Förderverein, Eltern, Kuchenspender, Musikverein, Freiwillige Feuerwehr, Kirmesgesellschaft und TuS.
In den Gruppenräumen luden Workshops dazu ein, den Alltag in der Kita kennenzulernen.
