Allgemeine Berichte | 10.08.2015

Bericht Polizeiinspektion Andernach

Diebstahl lohnt sich nicht - Ladendiebe erwischt

Mülheim-Kärlich. Am 7. August gegen 16 Uhr wurden im Real-Markt in Mülheim-Kärlich drei polnische Staatsangehörige beim gemeinschaftlichen Diebstahl von 3 USB-Sticks (Wert je 15 Euro) durch einen Ladendetektiv auf frischer Tat ertappt. Da die Täter in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, wurde eine Sicherheitsleistung zur Sicherung des anstehenden Strafverfahrens in Höhe von mehreren Hundert Euro einbehalten. Zudem erhielten alle drei ein Hausverbot.

Fahrzeugführer alkoholisiert untwerwegs

Urmitz/Bahnhof. Am 8. August gegen 07.40 Uhr wurde ein 31- jähriger polnischer Fahrer mit seinem in der Urmitzer Straße in Urmitz/Bahnhof einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Während der Kontrolle konnte dann Alkoholgeruch bei dem Mann festgestellt werden. Ein auf der Dienststelle veranlasster gerichtsverwertbarer Test ergab schließlich einen Wert von 0,5 Promille. Da der Fahrzeugführer in Deutschland keinen festen Wohnsitz begründet, wurde für das folgende Bußgeldverfahren eine Sicherheitsleistung von mehreren Hundert Euro erhoben. Das Fahrzeug musste er bis zur Ausnüchterung stehen lassen.

Fund einer amerikanischen Handgranate

Urmitz/Rheinufer. Am 8. August gegen 19 Uhr findet die freiwillige Feuerwehr Urmitz im Rahmen einer Übung eine amerikanische Handgranate aus dem 2. Weltkrieg. Durch den Kampfmittelräumdienst konnte die Granate schließlich entsorgt und unschädlich werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung war zu keinem Zeitpunkt gegeben. Immer wieder kann es vorkommen, dass solche Relikte der kriegerischen Vergangenheit zum Vorschein kommen. In diesem Fall informieren sie umgehend die Polizei und agieren zur Ihrer Sicherheit niemals in eigener Regie.

„Entspannungsmassage“ hält Polizei auf Trab

Andernach. Am 8. August gegen 20.15 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer einen PKW, welcher in auffällig langsamer Fahrt und in Schlangenlinien geführt werde. Da der Verdacht einer etwaigen Trunkenheitsfahrt gegeben war, wurde unter Mithilfe mehrerer Polizeidienststellen der besagte PKW schließlich im Bereich Mayen angehalten und kontrolliert. Allerdings war nicht der Alkohol oder die Drogen kausal für die unsichere Fahrweise, sondern es stellte sich heraus, dass die Beifahrerin am Fahrer eine „Entspannungsmassage“ während der Fahrt verübte. Sichtlich errötet durften die beiden ihre Fahrt schließlich fortsetzen.

Verdachtsfall „Kinderwagen“ – Zeugen gesucht

Plaidt. Am Abend des 8. August gegen 21.20 Uhr meldete ein aufmerksamer Bürger mehrere Jugendliche, die einen Kinderwagen durch die Ortschaft schoben. Augenscheinlich war dem Anrufer sofort klar, dass der Kinderwagen den Jugendlichen nicht gehörte und dieser irgendwo widerrechtlich mitgenommen wurde. So kam es dann auch, dass der Kinderwagen im Bereich der Miesenheimer Str./Erzberger Straße einfach stehen gelassen wurde. Die Ermittlungen hinsichtlich des etwaigen Eigentümers und der Jugendlichen dauern noch an. Hinweise zur Sache können bei der Polizeidienststelle Andernach unter Tel. (0 26 32) 92 10 gemeldet werden.

Ausraster endet im Gewahrsam

Andernach/Miesenheim. Am 9. August gegen 2.30 Uhr musste ein 23-jähriger Andernacher ins Gewahrsam der hiesigen Polizeiinspektion verbracht werden. Zuvor hatte der merklich alkoholisierte Mann in der Wohnung seiner Mutter randaliert und er ließ sich auch nicht durch diese beruhigen. Nach einer kurzzeitigen Ausnüchterung in der Zelle und der persönlichen Einsicht bezüglich seines Fehlverhaltens, konnte er wieder entlassen werden.

Falscher Polizeibeamter unterwegs

Sankt Sebastian. Am 9. August gegen Mitternacht befuhr ein 33- jähriger Mann aus Sankt Sebastian mit seinem PKW die Rosenstraße. Zu diesem Zeitpunkt fuhr dem Mann schon eine Weile in der Ortslage ein für ihn fremdes Fahrzeug hinterher. Als dies dem Mann aus Sankt Sebastian zu bunt wird, hält dieser an und spricht den „Verfolger“ auf sein Verhalten an. Dieser gibt an, dass er Polizist sei und macht den Vorwurf, dass der Geschädigte zu schnell gefahren und nun ein Verwarngeld fällig sei. Nachdem eine Einsicht in den Dienstausweis gefordert wird und der Mitteiler eine zweite Streife hinzuziehen wollte, machte sich der Täter schnellstmöglich mit seinem VW Passat und Berliner Kennzeichen davon. Die Ermittlungen hinsichtlich des verantwortlichen falschen Polizeibeamten dauern noch an. Sollte jemand Hinweise zur Sache geben können, wird gebeten dies der Polizeiinspektion Andernach unter Tel. (0 26 32) 92 10 zu melden.

Fahrt zur Werkstatt bringt Strafverfahren mit sich

Andernach. Am 9. August gegen 6 Uhr konnte eine Funkstreifenwagenbesatzung einen fahrenden PKW feststellen, welcher ohne Kennzeichen unterwegs war. Der 53-jährige Fahrzeugführer und seine 52 Jahre alte Begleiterin gaben im Rahmen der Kontrolle an, dass sie den Wagen zu einer Werkstatt verbringen wollten, allerdings keinerlei anderweitige Möglichkeit sahen, den nicht zugelassenen Wagen von Lahnstein nach Andernach zu transportieren. So entschloss man sich dann mithilfe des Sohnes, welcher mit einem weiteren Fahrzeug die Eltern eskortierte und vor der Polizei warnen sollte, selbst zu fahren und das Gesetz heraus zu fordern. Nur wenige Meter vor dem eigentlichen Ziel war die Fahrt nun zu Ende. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die restlichen Meter durfte der Wagen auf das Betriebsgelände der Werkstatt geschoben werden.

Pressemitteilung

Polizeiinspektion Andernach

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