Allgemeine Berichte | 21.11.2015

Förderverein Martinus-Museum Bassenheim

Ein geselliges Miteinander

Privat

Bassenheim. Im Martinus-Museum, das sich im ehemaligen Frühmessnerhaus am Walpotplatz befindet, herrschte Hochbetrieb. Nur mit Mühe gelang es allen die gekommen waren, am Fest des Heiligen Martin kulinarischen Genüssen zu frönen, einen Platz zu verschaffen.

Brauchtum im November

Seit 2005 lädt der Förderverein des Museums am Martinstag zum Essen leckerer Gänsekeulen ein, zu denen Klöße, Rotkohl, geschmorte Äpfel und hervorragende Weine, vor allem Rotwein, gereicht werden. Das Essen der Martinsgans gehört im November zum Brauchtum rund um das Fest des heiligen Bischofs von Tours. Um diese beliebte Tradition im Martinus-Museum pflegen zu können, bedarf es umfangreicher Vorbereitungen. Tische müssen aus der Karmelenberghalle herangekarrt und entsprechend dekoriert werden. Der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Josef Seul, sorgt zugleich als „Chefkoch“ dafür, dass die knusprig gebratenen Gänsekeulen pünktlich auf die Tische kommen. Zum diesjährigen Jubiläum, dem 11. Mal, hatte sich der Chefkoch etwas Besonderes einfallen lassen. Es gab zum Auftakt eine köstliche Kürbiscreme-Suppe mit einem Sahnehäubchen drauf, und das kostenlos! Zum Schluss der Hauptmahlzeit ging es dann in den gemütlichen Teil des Abends über:

Fröhliches und Nachdenkliches

Jürgen Fetz und Rizza Seul stimmten lustiges Volksliedgut an, das die Gäste mit Begeisterung mitsangen. Dazwischen boten der Vorsitzende und sein Stellvertreter, Dr. Cord Michael Sander, fröhliche und nachdenkliche Geschichten und Gereimtes in Mundart an. Es war eine frohe und gemütliche Runde, wobei der „harte Kern“ bis Mitternacht aushielt. Dass sich wieder so viele Gäste einfanden ist ein erfreuliches Zeichen, für das inzwischen erworbene Ansehen des Museums als „Haus der Bassenheimer Geschichte“. Es macht Mut für die ehrenamtliche Tätigkeit. Neben anderer Thematik (Treffen Adenauer – Schuman 1948, der Geschichte der Grafen von Bassenheim, die Ära der Familie Oppenheim) wird nicht zuletzt der Heilige Martin in vielen Bilddarstellungen geboten. Dieses berühmte Sandsteinrelief, ein hochkarätiges Kunstwerk des Naumburger Meisters in der Pfarrkirche, das mit Szenen der Mantelteilung in die Kunstgeschichte als „Bassenheimer Reiter“ eingegangen ist, begründet die besondere Anziehungskraft in Bassenheim. Und schon jetzt verkündet der Vorstand: Auch nächstes Jahr wird wieder ein Gänseessen stattfinden.

Foto: Privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall
Titelanzeige KW 15
Koblenzer Kneipengeschichten
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten, beim Artikel Gartenmarkt/Stadt Neuwied
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Sachbearbeiter (m/w/d)
130 Jahre freiwillige Feuerwehr Bad Neuenahr und Tag der offenen Tür
Empfohlene Artikel
Diese prächtige Aussicht bietet sich Besucher des Olivenhains. Foto: ROB
51

Oliven neigen dazu, die Gemüter zu spalten. Irgendwie gibt es kein Zwischending zwischen „Lecker“ und „Bah“. Die Steinfrüchte werden entweder geschätzt oder mit Missgunst gestraft. Dabei wird die Olive an manchen Stellen möglicherweise unterschätzt. Denn die Qualitäten liegen auf der Hand: Sie pimpt jede noch so schnöde Pizza außerordentlich, schmeckt zum Aperetif und ist irgendwie etwas zum Wohlfühlen: fettig, vollmundig, kräftig.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Image Anzeige
Dauerauftrag 2026
Werbeplan 2026
Kleinanzeigen
Dauerauftrag 2026
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Wohnträume
Wohnträume - Wohnen und Garten im Blick
Aushilfskraft (w/m/d)
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg
Stellenausschreibung: Betriebshof
10 Jahre Bella Vita Frauenfitness
125 Jahre Rosenkranzkirche