Freiwillige Feuerwehr Kaltenengers feierte ihr Kröbbelchesfest
Engagierte Lebensretter und perfekte Gastgeber zugleich
Kaltenengers. „Wir zählen derzeit 21 aktive Mitglieder. Und wenn ich aktiv betone, dann hat das seinen guten Grund, denn auf dieses Team kann man stolz sein“, erklärte Wehrführer Michael Zimmer. Nicht nur in puncto Brandbekämpfung und Lebensrettung sind die Mitglieder der Kaltenengerser Wehreinheit äußerst engagiert: Beim traditionellen Kröbbelchesfest bewiesen sie einmal mehr, dass sie auch gute Gastgeber sind.
Die zweitägige Veranstaltung lockte am Wochenende nicht nur viele Kaltenengerser Mitbürger, sondern auch viele Vertreter der befreundeten Wehreinheiten aus den umliegenden Orten in die Rheingemeinde. Auf dem dortigen Schulhof hatten die Helferinnen und Helfer alles aufgebaut, um ein schönes Sommerfest zu feiern. Im Mittelpunkt des Geschehens standen dabei die Kröbbelchen. Insgesamt neun Damen kümmerten sich an beiden Tagen um deren Zubereitung, wobei einige Helferinnen schon seit dem ersten Kröbbelchesfest dabei sind. Auch wenn es dank der sommerlichen Temperaturen im Zubereitungszelt sehr heiß war, hatten Marika Heuser, Luise Lorenz, Uschi Ritze, Sandra Zimmer, Beate Reif, Rosita Höbner, Inge Thielen, Anneliese Schlösser und Helga Just dennoch sichtbar viel Spaß bei ihrer Arbeit.
Die Freude der gut gelaunten Damen übertrug sich natürlich auf die Besucherinnen und Besucher des Festes. Bestandteil des Festes war auch wieder eine Cocktailbar im Mehrzweckraum. Dort war am Sonntagnachmittag auch ein großes Kuchenbüffet aufgebaut. Die jüngsten Besucher des Festes konnten sich auf einer großen Hüpfburg vergnügen. Viel Beachtung fand die große Schau-Übung. Da die Mitglieder der Kaltenengerser Wehr an vielen Ständen im Einsatz waren, rückten die Mitglieder der Feuerwehren aus St. Sebastian sowie aus Urmitz an. Auch das Rote Kreuz von Mülheim-Kärlich und Weißenthurm beteiligte sich. Als „verletzte Personen“ fungierten Mitglieder der Andernacher DLRG, die erstaunlich gut geschminkt waren, sodass man fast glauben konnte, es handele sich um echte Brandverletzungen. Äußerst schnell und routiniert verschafften sich die anrückenden Kräfte einen ersten Eindruck vom Einsatzort. Mit entsprechendem Gerät wurden die verletzten Personen aus der ehemaligen Schule (altes Rathaus) transportiert und vor Ort erstversorgt.
Die Übung war eine rundum gelungene Demonstration und Werbung für die wichtige Tätigkeit der Rettungskräfte, die sich nach getaner Arbeit natürlich mit den leckeren Kröbbelchen stärkten.
Wehrführer Michael Zimmer (2. v.l.) freute sich gemeinsam mit den Kameraden über ein gelungenes Fest.
